Lok Reinach
Mit konzentrierter Leistung zum Sieg – Lok Reinach gewinnt gegen UHT Eggiwil mit 9:7

Nach zuletzt nicht immer zufriedenstellenden Spielen reisten die Reinacher nach Zollbrück zum Topteam UHT Eggiwil. Zum Saisonstart verlor man gegen die Emmentaler knapp mit 4:5, an diesem Abend war also noch eine Rechnung offen.

Raphael Möri
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Herren 1 Lok Reinach.

Herren 1 Lok Reinach.

Zur Verfügung gestellt

Das Spiel startete mit einem verwerteten Abpraller des Heimteams zum 1:0 nicht optimal. Die Reinacher liessen sich dadurch aber nicht entmutigen, hielten den Ball gut in den eigenen Reihen und zeigten sich im Spielaufbau äusserst geduldig. Nach einem schönen Doppelpass im Mittelfeld war es Sommerhalder, welcher den Ball zum Ausgleich unwiderstehlich ins hohe Eck donnerte.

Einer Co-Produktion der Gebrüder Hediger folgte eine schnelle Freistossvariante und so konnten die Aargauer den Spielstand zur ersten Pause auf 1:3 drehen. Die Emmentaler versuchten ihrerseits mit gefährlichen Bällen in den hohen Slot und Schüssen aus allen Lagen zum Erfolg zu kommen, die Reinacher Hintermannschaft löste die anstehenden Aufgaben aber immer wieder äusserst konzentriert.

Das Spiel nimmt noch einmal an Fahrt auf

Zu Beginn des zweiten Abschnitts durften sich die Eggiwiler im Powerplay versuchen – Gürber hielt sich bei einer Rettungsaktion unerlaubt im eigenen Torraum auf. Kurz vor Ablauf der zwei Minuten war es Schlüchter, der mit einem Knaller unter die Latte zum 2:3 einschoss. Das Spiel nahm darauf noch einmal an Fahrt auf und die Reinacher spielten sich in einen kurzen aber äusserst heftigen Torrausch.

Innert 103 Sekunden konnte man durch Tore von Nyh, Wullschleger und Häfeli auf 2:6 davonziehen. Die Berner Antwort mit dem 3:6 konterte der spielfreudige Philipp Merki mit seinem längst überfälligen ersten Saisontor und da die Eggiwiler nur Augenblicke später erneut trafen, ging man mit einem 4:7 in die zweite Pause. Man war also absolut auf Kurs.

Trainer Hedlund forderte im Unterbruch „good decisions with the ball“ und diese kurze aber so wichtige Anweisung setzten seine Mannen auch im letzten Abschnitt sehr gut um. Die wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld konnte man gewinnen und in der Spieleröffnung blieb man weiter geduldig und ballsicher.

Nichts konnte die Wynentaler aus der Fassung bringen

So konnten Armin Frey nach feiner Vorlage von Krebs und Nyh mittels Bogenschuss bis zur 52. Minute vorentscheidend auf 4:9 erhöhen – Der bald folgende Berner Treffer zum 5:9 konnte die Wynentaler nicht mehr aus der Fassung bringen. Die restlichen gut acht Spielminuten konnte man ordentlich herunterspielen, die beiden späten Eggiwiler Weitschusstore waren schlussendlich zum Glück nur noch Randnotiz.

Mit der gezeigten Leistung darf man zufrieden sein, der Anschluss an die Spitzengruppe bleibt bestehen. Nun gilt es, am kommenden Samstag im Aargauer Derby gegen Unihockey Fricktal ebenso konzentriert ans Werk zu gehen und nicht ins alte Fahrwasser der uninspirierten Leistungen gegen vermeintlich schwächere Teams zu geraten. Die Erfahrung zeigt, dass Weisswurst und Bier vom Loktoberfest-Stand nur nach einer starken Leistung auf dem Feld wirklich gut schmecken!

Telegramm

UHT Eggiwil - UHC Lok Reinach 7:9 (1:3, 3:4, 3:2)

Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. – 50 Zuschauer. – SR: Gestach/Gestach. –Tore: 3. L. Antener (S. Pauli) 1:0. 4. J. Sommerhalder (J. Siegrist) 1:1. 7. M. Hediger (L. Hediger) 1:2. 19. H. Berglund (P. Krebs) 1:3. 24. L. Schlüchter (D. Gerber) 2:3. 30. J. Nyh (J. Sommerhalder) 2:4. 31. T. Wullschleger (H. Berglund) 2:5. 31. D. Häfeli (M. Gürber) 2:6. 33. S. Pauli (R. Walther) 3:6. 35. P. Merki (M. Hediger) 3:7. 35. D. Gerber (R. Walther) 4:7. 42. Ar. Frey (P. Krebs) 4:8. 52. J. Nyh 4:9. 52. L. Antener (D. Gerber) 5:9. 59. D. Gerber (C. Christ) 6:9. 60. L. Schlüchter (T. Läntinen) 7:9. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHT Eggiwil. 1mal 2 Minuten gegen UHC Lok Reinach.

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