Schweizer Alpen-Club
Mit dem SAC Brugg aufs Daubenhorn

Skitour im Gemmigebiet

Christa Lüthi
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3 Bilder

Von Kandersteg schaukelte uns eine bequeme Gondel hinauf auf 1936 m Höhe. Hier schlug uns noch mehr Wind und Schnee ins Gesicht wie im Tal. Da wir genügend Zeit hatten, genehmigten wir uns den ersten Kaffee. Danach eine kurze Abfahrt auf die Loipenspur. Hier zogen wir die Felle auf und stiegen in einer knappen Stunde zum Schwarenbach (2061 m). Auch an diesem Restaurant kamen wir nicht vorbei, die Wärme und die Wähe lockten zu stark. Aber wir mussten noch höher hinauf entlang dem Daubensee und hinauf zur Gemmi ins Hotel Wildstrubel (2350 m). Die Sicht wurde besser und blauer Himmel konnte schon ausgemacht werden sowie einzelne Berge ringsherum. Der Aufenthalt hoch über Leukerbad gestaltete sich sehr angenehm. Wir bezogen ein ruhiges und warmes Bett und genossen ein reichhaltiges Abendessen und Frühstücksbüffet. Dazu konnten wir dank der grossflächigen Fensterfront die hohen Berge über dem Rhonetal bestaunen. Ein fantastischer Fernblick.

Der nächste Tag war schön, klar, kalt und windig. Als einzige Tourengruppe starteten wir ca. 7.30 Uhr für eine kurze Abfahrt hinunter zum Lämmerenboden. Hier fellten wir an und zogen los geradeaus Richtung Lämmerenhütte und Wildstrubel. Nach dem 2. Felsriegel zogen wir links ab in Richtung Tagesziel, dem Daubenhorn. Die Männer legten eine perfekte Spur in den Neuschnee und so kamen wir zügig voran. Auf eine längere Picknickpause verzichteten wir gerne, da es eisig kalt war und der Wind uns mächtig um die Ohren pfiff. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir das Skidepot und stiegen über den schmalen Grad zum Gipfel (2942m). Wir hatten einen grandiosen Tiefblick hinunter nach Leukerbad, 1000 Höhenmeter in die Tiefe.

Die Abfahrt durch herrlichen Pulverschnee genossen wir bis hinunter in den Lämmernboden. Hier zogen wir nochmals für 1 Stunde Aufstieg die Felle auf. Und tatsächlich wurden wir mit einer schönen Abfahrt belohnt. Im Schwarenbach stoppten wir nochmals für Kaffee und Wähe und danach zogen wir nur noch hinaus aus dem Tal zurück zur Sunnbühl.

Wir erlebten ein wunderschönes Wochenende, wir trotzten der Kälte, genossen die Abfahrten und kamen gesund zurück. Herzlichen Dank allen und im Besonderen Heinz, unserem Tourenleiter.

Heidi

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