Männerchor
Männerchor Berikon auf Reise 2010

31 Sänger und Begleiterinnen auf Reisen am Rhein und im Schwarzwald

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Ein strahlend blauer Himmel erwartete uns am frühen Morgen und die rund 31 Sänger und Begleiterinnen waren pünktlich beim Bahnhof Berikon und Grüene Bode. Die Fahrt mit dem Bus der Siegrist-Reisen mit dem Fahrer Ruedi Müller ging los mit erstem Ziel Stein am Rhein. Viele von uns waren noch gar nicht in diesem schönen alten Städtchen, somit galt es dies nach Kaffi, Bretzeln + Canapés, zu erkunden. Der Bäcker Franz Marty aus Berikon, wurde auch aufgesucht und er hatte sichtlich Freude uns zu sehn. Reiseleiter Josef Riederer eröffnete uns dass wir die Burg Hohenklingen leider nicht besuchen können da die erst später öffnen. Somit fuhren wir weiter durch Schaffhausen und durch schöne Landstriche bis wir in Schleitheim ankamen, wo Apéro angesagt war. Josef hatte dicht gehalten und niemandem erzählt dass sein Sohnemann Raphael, Karin und die 3 Kinder uns erwarteten. Auf dem grossen Grundstück mit viel Rasen, Pavillon und tollem Haus, wurden wir herzlich willkommen geheissen. Ein super Buffet war da aufgebaut und die Riederers sowie Robert Benker hatten Freude die Beriker Sänger zu sehn. Karin hat Schlaatemer Rickli, sowie weitere Schlemmereien selbst gebacken und diese genossen alle sehr. Auch den Erdbeeren konnte sich niemand erwehren. Zum Dank für diese tolle Ueberraschung sang der Chor zwei Lieder im schönen Garten. Herzlichen Dank an Familie Riederer für das schöne Beisammensein.

Nun fuhren wir weiter zum Gipsmuseum in Schleitheim wo es galt die Jacken mitzunehmen. Wir erhielten nun vor dem Stollen einen Einblick in die Gibsabbaumethode des 18./19. Jahrhunderts und was heute aus dem Gestein erschaffen wird. Ein kleiner Ausstellungsraum gab auch Einblick in dieses Schaffen. Dann hieß es gelbe Helme auf, was Pflicht ist und Kopf runter, denn der Stollen war teilweise nur 150 cm hoch. Päng machte es mängisch an den Köpfen, nur der Fritz konnte fast ohne sich einisch zu bücken durch den Tunnel. Die Temperaturen liegen im ganzen Jahr bei ca. 10 Grad. Eindrücklich war es schon durch die vor ca. 240 Mio. Jahren abgelagerte Gipsschicht einzudringen. Der begehbare Stollen war rund 150 m. lang und zuhinterst in einer großen Höhle konnte man wieder gut stehen. Da es hier kein Echo gab, erstaunte und somit sangen die Männer tief im Berg drinnen das Lied Bajazzo, einfach schön.
Wieder am Tageslicht, wo ein paar von uns warteten, verabschiedeten wir uns von Röbi Benker und Enkel und fuhren weiter über die Grenze bei Stühlingen durch den Schwarzwald bis wir in Grafenhausen ankamen. Mochten wir denn noch essen nach so viel Feinem beim Apéro, wir werden sehn. War es da wo der Ruedi die Leitplanke ein wenig streifte? Durch eine kleine Schlucht hinunter, kamen wir zum Schwarzwaldgasthof Tannenmühle wo wir bald darauf nach freier Wahl Forellen aus eigener Zucht und vieles weitere Leckere serviert bekamen. Dann galt es weiteres zu besichtigen. Es gab eine Kinder-Erlebniswelt mit Streichelzoo und Wasserspielplatz. Die Tannenmühle besitzt auch eine eigene Forellenzucht. Neben dem Mühlenmuseum gibt es ein Souvenirladen, in welchem sich einige von uns eindeckten. Etwas für den Garten oder Getränke und Seife. Ein schöner Ort welcher weit herum bekannt ist und oft ausgezeichnet wurde. Als alle wieder beisammen waren wurde das Gruppenbild gemacht. Und schon hiess es aufbrechen, es war heiss und einige löschten den Durst im Car. Durch viele Waldpartien fuhr uns der Ruedi gekonnt Richtung Grenzübergang Waldshut, wo er dann noch was am Zoll zu berappen hatte.

Der Zvieri-Halt war dann im Restaurant/Hotel Sternen in Würenlingen, unserer Patengemeinde. Die feinen Glace oder a Glaserl einheimischem Wein wurden gerne genossen. Da sprach ein älterer Herr unseren Presi an und fragte ob wir denn ein Ständchen bringen würden. Er erwarte um 18h einige ehemaligen Kameraden zum Apéro. Sie hätten vor 50 Jahren die Matur gemacht. Und somit platzierten sich die Sänger vor dem Restaurant und sangen die Lieder Freundschaft und Siloballe Blues, weil wir ja so auf dem Lande waren. Die Apéro-Gesellschaft hatte Freude am Gesang und es gab auch einen Batzen in die Vereins-Kasse. Vielen Dank.

Nach dem Bier-Lied-Gesang im Car ging es auf die Heimfahrt.

Bald schon kamen alle wohlbehalten wieder in Berikon an. Wir erlebten wiederum eine von Josef Riederer toll organisierte Chorreise welche wir alle sehr genossen haben. Wir sagen Dir Sepp ganz herzlichen Dank für den schönen Tag.(sst)