SP Aarau
Lotty Fehlmann Stark auf Wahlkampftour in der Telli

Gabriela Suter
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Lotty Fehlmann Stark auf Wahlkampftour in der Telli

Im Rahmen der Quartierwahlveranstaltungen besuchte die Kandidatin für das Stadtammannamt Aarau, Lotty Fehlmann Stark, am letzten Freitag das Telli-Quartier.

Der Anlass begann mit Klavierimprovisationen von Yanik Loher und der humorvollen Show von Starjongleur Kaspar Tribelhorn vor dem Gemeinschaftszentrum Telli. Auch das Glacémobil war wiederum, trotz den eher kühlen Temperaturen, heiss begehrt.

Vor einer stattlichen Zahl interessierter Zuhörer schilderte Lotty Fehlmann Stark im Saal des Gemeinschaftszentrums ihre familiäre Herkunft und ihren beruflichen Werdegang als Juristin, um schon bald auf ihre bisherige politische Laufbahn hinzuweisen. Seit 15 Jahren ist sie im Aarauer Einwohnerrat und präsidierte erfolgreich vor einigen Jahren diesen Rat. Eine ihrer grössten politischen Erfolge ist für sie die Annahme der BBA-Initiative, bei der sie die Federführung übernommen hatte. Mit der klaren Zustimmung der Aarauer Wählerschaft konnte damit der Verkauf der BBA-Aktien durch die Stadt Aarau verhindert werden.

Lotty Fehlmann Stark möchte Frau Stadtammann werden, weil sie so aktiver an der Entwicklung der Stadt Aarau mitgestalten und mitentscheiden kann. Ihre Stärken sieht sie bei der Suche von pragmatischen Lösungen und ihren Führungsqualitäten. Sie weist darauf hin, dass Aarau einmal die Hauptstadt der Schweiz gewesen sei, „aufgrund seiner revolutionären Gesinnung“, wie in den Geschichtsbüchern zu lesen ist. Von diesem Geist dürfte ruhig wieder mehr zu spüren sein. Einer ihrer Schwerpunkte der Stadtentwicklung setzt sie bei der vermehrten Zusammenarbeit mit der Region und dem Denken über die Stadtgrenzen hinaus. Bei der Entwicklung nach innen soll die Stadt darauf hinwirken, dass zahlbarer Wohnraum und vermehrt altersgerechte Wohnungen geschaffen werden, die auch für Familien attraktiv seien.

Mit Sorgen beobachtet Sie das schrumpfende Finanzvermögen der Stadt, bedingt durch die vielen anstehenden Investitionen. Sie mahnt, dazu Sorge zu tragen. Realistischerweise wird es wohl mittelfristig notwendig sein, auch einnahmenseitig zu reagieren, auch wenn das nicht gerne gehört wird.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die lebhaften Diskussionen, welche von Dorette Kaufmann moderiert wurde. Auf die Frage von Lotty Fehlmann Stark, was die Tellianer bewegt, wurde der Quartier-Durchgangsverkehr und der Konflikt zwischen Fussgänger und Velofahrer am zu schmalen Philosophenweg länger diskutiert. Bedauert wurde insbesondere, dass durch den Sparwillen des Einwohnerrates die geplante Fussgänger- und Veloverbindung zwischen dem neuen Wohngebiet Aarenau-Süd und der Telli zum Opfer fiel. Die Problematik rund um den Philosophenweg hätte so spürbar entschärft werden können.

N.G.