kath. Frauengemeinschaft
Laufenburg – Zwei Länder / eine Stadt – Stadtführung

Benita Buman
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9 Bilder
starker Schutz am Wegesrand
Burgfried Ruine Schlossberg
Dächer der Altstadt
Wappen im Gerichtsgebäude
interessiert trotz kalten Temperaturen
B`haltis

Mitglieder der kath. Frauengemeinschaft Windisch besuchen bei kalten Temperaturen und zu abendlicher Stunde die „Doppelstadt“ Laufenburg und lassen sich kompetent durch die mittelalterlich geprägten Gassen der Altstadt mit ihren Winkeln, Türmen, Brunnen und Treppen führen.

Schon bald fühlen sich die Frauen wie zu Zeiten der Habsburger. Beim Wasentor bekommen sie Einblicke in die heimische Fasnacht mit ihren Eigenheiten. Der Spaziergang führt weiter zur Ruine Schlossberg mit dem Burgfried, der die Frauen an das Märchen – Rapunzel – der Gebr. Grimm erinnert. Weiter bewundern sie den weiten Ausblick auf den Rhein von der Kanzel oberhalb der kath. Kirche St. Johann. Ein kurzer Abstecher in die Kirche bietet etwas Wärme bevor es weitergeht zum Gerichtsgebäude. Dieses darf von den Besucherinnen betreten und das Bildnis von Maria Theresia bestaunt werden. Unter dem Bildnis der Monarchin wird heutzutage demokratisches Recht gesprochen. Der Spruch: „Richt nid uf ein Mans Klag. Hör for waz der ander sag.“ stellt bezeichnender Weise die Verbindung zwischen damaliger Monarchie und heutiger Demokratie her. Das Wirtschaftsgefüge beider Laufenburg veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte stark und in verschiedenster Weise.

Die Führung endet auf der Laufenbrücke mit der Legende des Heiligen Nepomuk (unter anderem Schutzpatron der Schiffer, Flösser und Müller) und einem Blick von Laufenburg (Aargau) zur gegenüberliegenden, rechtsrheinischen Zwillingsschwester Laufenburg (Baden) in Deutschland.

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