Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau
Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit beeindruckt

SRK Kanton Aargau
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Beim ersten Treffen mit Vertretern des Kantons und der Gemeinden in der Region Baden zeigten sich diese erfreut über die Arbeit der Koordinationsstelle des Aargauer Roten Kreuzes.

Baden.- Seit Juli führt das Aargauer Rote Kreuz die vom Kanton geschaffene Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asylwesen in der Region Baden. Die Mitglieder der Steuergruppe trafen sich vor Kurzem Freitag das erste Mal. Silvana Lindt, Leiterin der Koordinationsstelle freut sich über das Engagement der Freiwilligen in der Region: „Nahezu 300 Freiwillige setzen sich zurzeit in den Gemeinden Baden, Wettingen, Neuenhof sowie Ober- und Untersiggenthal aktiv im Asylbereich ein.“

Kräfte bündeln und Synergien schaffen

Die Koordinationsstelle hat den Überblick über den Bedarf und die Angebote in der Region, ist Ansprechstelle für Freiwillige, Gemeinden und Betreuende in den Unterkünften und hilft bei der Initiierung und Umsetzung von Projekten mit. Antoinette Eckert, Vizeammann Wettingen und Mitglied der Steuergruppe ist überzeugt: „Dank einem guten Informationsaustausch und einer zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und der Koordinationsstelle können Kräfte gebündelt und Synergien geschaffen werden. Als Mitglied der Steuergruppe, freut mich vor allem, wie viele Freiwillige sich in unseren Gemeinden engagieren und welche wertvolle Arbeit dabei ehrenamtlich geleistet wird.“

Urs Kuhn, Fachspezialist Integration beim Amt für Migration und Integration, ist beeindruckt, was die Koordinationsstelle in der noch kurzen Zeit ihrer Tätigkeit schon alles bewegen und in die Wege leiten konnte. „Mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Aargau konnten wir eine kompetente, leistungsstarke Trägerschaft als Vertragspartner für die Führung der Koordinationsstelle in der Region Baden gewinnen. Auch in den anderen sechs Regionen ist die Arbeit erfreulich gut angelaufen und sämtliche Koordinationsstellen sind mittlerweile in Betrieb.“

Freiwilligenorganisationen profitieren vom Austausch

Vom Austausch der Steuergruppe und der Koordinationsstelle profitieren insbesondere die Freiwilligenorganisationen in den Gemeinden und im Endeffekt die Asylsuchenden vor Ort. Projekte, welche bereits erfolgreich umgesetzt wurden, können in anderen Gemeinden dank dem bestehenden Know-how mit geringerem Aufwand implementiert werden.

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