Evang.-ref. Kirchgemeinde Rheinfelden
Kirchgemeinden und Pfarreien rufen zur Solidarität auf

Leszek Ruszkowski
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Kirchgemeinden der drei Konfessionen haben sich in der Region Rheinfelden zusammengeschlossen und gemeinsam eine Sensibilisierungs-Aktion gestartet. Grund ist die Hungersnot am Horn von Afrika und in Jemen, wo Millionen von Menschen der Tod droht.

Erschüttert, nicht nur vom drohenden Sterben, sondern auch vom sehr verhaltenen Echo in der Öffentlichkeit, haben sich Vertreter/innen der Kirchgemeinden und Pfarreien in Rheinfelden, Magden, Olsberg und Kaiseraugst entschieden, in ökumenischem Engagement ihr Möglichstes zur Linderung der Not beizutragen. Konkret soll mit gebündelten Kräften der nationale Sammeltag der Glückskette unterstützt werden. Flyer, die auf diese Katastrophe und die auf die Sammlung am 11. April aufmerksam machen, sind bereits gedruckt und werden demnächst an alle Haushaltungen der betreffenden Gemeinden ausgeliefert. Versand- und Druckkosten teilen die fünf beteiligten Kirchgemeinden und Pfarreien unter sich auf. Unterdessen läuft bereits die Sammlung auf der online-Plattform der Glückskette. Ein eigenes Spendenfenster wurde eröffnet, das sich bereits mit individuellen Gaben, kirchlichen Kollekten und Zuwendungen zu füllen begonnen hat. Fast 27 000 Franken sind bisher zusammengekommen.

Am 11. April findet in Rheinfelden eine Standaktion statt. An zwei Standorten, bei der Post und vor dem Rathaus, wird von Seelsorgenden, Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger, Pfarreileitungen und anderen in den Kirchen der Region engagierte Personen eine Topfkollekte gesammelt. Fast sämtliche Pfarrpersonen und viele Mitglieder der jeweiligen Kirchengremien machen mit und wechseln sich von 11-16 Uhr stündlich ab. Am Ende des Tages wird das Ergebnis dieser Topfkollekte online im Spendenbarometer ersichtlich sein.

Zu den Partnern der Glückskette gehören auch die kirchlichen Hilfswerke wie HEKS und Caritas. Von der Sammlung werden darum auch sie profitieren und mit den vorhandenen Mittel dafür arbeiten, dass vor Ort die Nahrungsmittel ankommen und dringende medizinische Hilfe gleistet wird.