Frauensportverein
Kinder-Turnvorstellung des SVKT Schneisingen

Vorstellung unter dem Motto "Kids in Bewegung"

Marcel Siegrist
Drucken
Teilen

Bereits zum zweiten Mal lud der SVKT Schneisingen in die Turnhalle Aemmert zur Turnervorstellung „Kids in Bewegung"ein. Das diesjährige Motto hiess „Circus" und so begrüsste denn auch der Zirkusdirektor in der Person von Patrick Meier die Eltern, Grosseltern, Göttis und Gottis, Onkel und Tanten, die in Scharen in die schön dekorierte Turnhalle kamen. Sie alle wollten die Bewegungskünste der jüngsten Garde des SVKT Schnei-singen bestaunen. Der „Herr Direktor" stellte seine wichtigsten „Angestellten" des Zirkus Aemmert, den Lichtmeister Hansruedi Schweri und den Zirkusmusiker Nicolas vor und gab dann die Bühne frei für die erste Nummer des Kitu. Anfangs noch zaghaft ins Publi-kum blickend, löste sich ihre Scheu und sie brachten mit ihrem Tanz Fröhlichkeit in den Saal. Nun ging es Schlag auf Schlag: Was die Kinder mit ihren Mamis, unter der Regie von CarolineTanner für Akrobatik-Künste zeigten, entlockte dem Publikum Szenenap-plaus. Auch die folgende Nummer der Shaolin Kung-Fu-Gruppe wusste zu begeistern. Diese wurden abgelöst von den kleinen Jugibuben, allesamt als Clowns im Einsatz, die selbstverständlich in einem Zirkus nicht fehlen dürfen. Ihre waghalsige Trapeznummer mit „Chefclown" Simon wurde vom Publikum mit vielen Aah's und Oh's begleitet. Sicher hat Christian Meier viel Geduld benötigt, bis diese Nummer so super sass. Wer kennt nicht „Paparazzi" von Lady Gaga ! Katrin Laube hat diese Musik ausgesucht, und mit ihren Mädchen einen rassigen Tanz einstudiert. Charmant und elegant gaben die grossen Mäd-chen mit umgehängten Federboas ihr bestes, während die jüngeren Jugimädchen einen zackigen Stepptanz auf den Step-Bänkli vorführten, wofür sie kräftigen Beifall.ernteten. Bevor es zur Pause ging, zeigten die grossen Jugibuben ihr Können und Sprungvermö-gen auf dem Trampolin. Diese Geschicklichkeit und Sprungfreude und vieles mehr wurde ihnen von Karl Dillier beigebracht. Bevor es zur Pause ging, wies der Zirkusdirektor auf das kulinarische Angebot hin. Von Hot-Dogs über Popcorn bis hin zum sehr vielfältigen Kuchenbuffet gab es alles zu haben und davon wurde rege Gebrauch gemacht. In der Folge kam die kleine „Artisitin" Elena als Glücksfee zum Einsatz. Die mit dem Namen der Besucher versehenen Eintrittsbillete wurden von ihr aus einem Korb gezogen und die attraktiven Preise wie Eintritte in den Europapark Rust, ins Trampolino, Billete für den Zirkus Monti, der Konkurrenz des hiesigen Zirkus !!! oder Saisonkarten für das Schwimmbad fanden so ihre glückliche Gewinner.
Nach der Pause ging es munter weiter mit einem hübschen, von Regina Meier einstudier-ten Schlangentanz. Sie selbst beschwor zuvor die kleinen Schlangen mit ihrer Flöte. Was natürlich auch nicht fehlen darf in einem Zirkus, sind Raubtiere. Die Raubtiernummer der Muki-Gruppe, einstudiert von Françoise Wartmann war absolute Spitze. Nochmals trat die Kung Fu-Gruppe auf die Bühne und eindrücklich demonstrierten sie, wie man sich verteidigen kann und scheinbar ohne Mühe ein Brett mit dem richtigen Fusskick entzwei schlägt. Auch die Hulahopp-Ringe scheinen noch immer ihre Daseinsberechtigung zu haben. Die kleinen Jugi-Mädchen lösten helle Begeisterung und zugleich Erstaunen aus, wie die einen die Ringe perfekt nach dem Takt der Musik um ihre schmalen Taillen krei-sen liessen, während die anderen gekonnt das Rad auf die Bühne setzten. Sogar der Herr Zirkusdirektor versuchte, den Reif um seine Taille zu schwingen, aber ... vermutlich kam

ihm der Frack ins Gehege! Dass in Schneisingen noch viele Traktoren im Einsatz sind, bewies die folgende Darbietung der kleinen Clown-Buben. Alle Marken von Traktoren waren auf der Bühne vertreten und die „Knirpse" hatten die Aufgabe, über einen, zwei, drei, ja sogar vier solcher Gefährte zu springen. Angefeuert wurden sie tatkräftig von den Besuchern. Nun wurde die kleine Leonie angesagt. Als grosses Talent im Kunstturnen zeigte sie eine Bodenkür, die keine Wünsche offen liess. Was sie für ihr zartes Alter zeig-te versetzte das Publikum in Staunen und sie erntete dafür tosenden Applaus. Doch das kleine Mädchen arbeitet hart, trainiert sie doch wöchentlich 16 Stunden..Vor der Ansage der nächsten Nummer versuchte sich der Direktor im Seilspringen, was perfekt klappte.... Frack hin oder her.
Der Reigen der nach dem „Ohrwurm" „Ein Stern, der deinen Namen trägt" dargeboten von den kleinen Mädchen, war ein absoluter Augenschmaus, ebenso die Nummer der grösseren Mädchen, ihre Bewegungen mit weissen Handschuhen, Bändern und Seilen, effektvoll im UV-Licht beleuchtet.

Vor dem grossen Schlussbild dankte Denise Schweri, welche für die gesamte Vorführung verantwortlich zeichnete, den kleinen Artistinnen und Artisten des Zirkus Aemmert für ihr Mitmachen, allen Leiterinnen, Leitern, Helferinnen und Helfern für ihre grosse Hilfe und ihren Einsatz.
Schliesslich kam die ganze Zirkusfamilie nochmals winkend auf die Bühne und sie erntete langanhaltenden Beifall. Der Aufwand hat sich sicher gelohnt, denn begeistert und zufrie-den verliess das Publikum die Turnhalle.(ibr)