Jurawanderung im unteren Hauenstein

Laura Basler
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April, April macht was er will, so heisst eine Bauernregel.

Die Wettervorhersage lautete; Frost und kalt am Morgen und gegen Abend Regen in der Nordwestschweiz. Das waren die Voraussetzungen für eine Anmeldung zur Wanderung. Trotzdem konnte Wanderleiter René Hasenfratz 27 Wandersleute begrüssen.

Mit Bus und Bahn reiste die Gruppe nach Wisen im Kanton Solothurn, dem Start der Wanderung. Ab hier führte der gute Wanderweg durch den schönen Frühlingswald. Es mussten 300 Höhenmeter bis zum Wisenberg bewältigt werden. An einigen Schattenstellen lagen noch kleine Resten des letzten Schneefalls. An den Lichtungen erläuterte René Hasenfratz die verschiedenen Juraberge, einige waren das Ziel von früheren Wanderungen.

Die Gruppe erreichte den Wisenberg mit dem Aussichtsturm der auf dem Gebiet der Gemeinde Häfelfingen im Baselland liegt. Der Triangulationspunkt der ehemaligen Landesvermessung steht noch.
Der Turm wurde 1923 erbaut, als die Bäume zu hoch wurden, wurde er um einige Meter aufgestockt. Für alle Himmelsrichtungen wurden Panoramatafeln angebracht, eine echte Hilfe. Die Aussicht über die weiten Gebiete des Tafeljuras und der Juraweiden war recht gut, die Fernsicht war jedoch durch Wolken behindert.

Nach einer Ruhepause begann der Abstieg, was vorher aufgestiegen wurde, musste nun auf einer kürzeren Strecke abgestiegen werden. Die steilen Stellen waren zumeist gut zu begehen. Die Gruppe wanderte über Jurawiesen mit der beginnenden Blumenpracht dem Bad Ramsach entgegen. In dieser idyllischen und ruhigen Gegend wurde Mittagsrast gemacht.

Mit der zweiten Etappe erreichte die Gruppe die Ruine Homburg. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und hat eine bewegte Vergangenheit. So wurde das von der Bevölkerung verhasste Schloss 1798 durch Brandstiftung zerstört. Erst 2010 wurde die inzwischen durch den Kanton Basellandschaft erworbene Anlage einer umfassenden Renovation unterzogen. Gut erhalten geblieben ist der Wohnturm.
Die Aussicht ins Homburgertal ist auch hier einmalig.

Zum Abschluss marschierten die Villiger, zum Bahnhof Buckten. Die Teilnehmer attestierten, dass sie mit einer schönen und angenehmen Wanderung belohnt wurden. Für die Rückreise wurde wiederum der öV benutzt.

Im Mai führt die Grenzwanderung von Rüdlingen nach Eglisau und Zweidlen.

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