Seniorenvereinigung Oberentfelden
Jurawanderung auf die Gislifluh 25.10.2017

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7 Bilder
Hauptwegweiser auf dem Gipfel

Wanderung vom 25. Oktober 2017 auf die Gislifluh

20 Senioren-Kameraden hatten sich entschlossen, die von Peter Fedeli vorbereitete Wanderung unter die Füsse zu nehmen. Mit der 09:10-WSB fuhren sie nach Aarau, um dort den Bus 135 mit Ziel Staffelegg zu besteigen. Die Gegend vor und auf der Passhöhe lag mitten im Nebel, es gab aber lichte Wolkenfelder, die Sonne erahnen liessen.

Um 10 Uhr marschierten wir los in Richtung Parkplatz zum Wegweiser „Gislifluh“ und immer ansteigend, bei starkem kühlen Westwind, zum Grat hinauf. Inzwischen hatte die Sonne den Durchbruch geschafft! Die eigentliche Gratwanderung war anstrengend, lagen doch knöchelhoch dürre Blätter auf dem schmalen Pfad, die die vielen Felssteine verdeckten. So galt es aufzupassen, dass man nicht auf den unsichtbaren nassen Steinen und Wurzeln ausglitt. Dieses Ansinnen gelang nicht immer, weshalb der eine oder andere Kamerad plötzlich hinfiel. Aber da wurde Kameradenhilfe gross geschrieben!

Links von uns konnten wir das Schenkenbergertal, in der Sonne liegend, sehen. Natürlich ging es nicht immer schön gerade aus, im Gegenteil. Es begann der Abstieg zum „Gatter“. Diesen Punkt erreichten wir um 11:30 Uhr. 5 Kameraden entschlossen sich, auf den Gipfelsturm zu verzichten und marschier-ten auf einem Weg weiter unten direkt zur Naturfreundehütte. Peter Fedeli orientierte dieses Grüppchen, dass wir via Handy mit ihnen Kontakt aufnehmen würden, sobald wir die Gipfelrast beenden.

Bei wunderbarstem Wetter und Fernsicht in die ganze Alpenkette erreichten wir den Gipfel mit dem markanten Triangulationspunkt auf 772 M.ü.M. Rasch wurden die Rucksäcke ausgepackt und männiglich verpflegte sich. Es war ja schliesslich 12 Uhr und somit Essenszeit.

Um 13:20 Uhr rief Peter Fedeli zum Aufbruch. Von jetzt an ging’s bergab, was mächtig in die Oberschenkel und Knie ging. Zu allem Elend waren die Wege fast nicht mehr begehbar wegen der Bike-Spuren. Wie oben schon beschrieben, sah man ja den Weguntergrund nicht und so tappte man unversehens in knöchelhohe glitschige Erdlöcher. Inzwischen hatte sich auch das 5-er-Grüppchen uns wieder angeschlossen. Freude kam dann aber bei der Aussichtsterrasse „Steinbruch Egg“ auf. Hier konnten die Beine gelockert und das Wandertenü erstellt werden.

Ab hier gab es wieder angenehme breite Wege hinunter Richtung Wildegg, vorbei am Schloss Wildenstein. Noch eine kurze Weile weiter und wir standen um 15:15 Uhr vor dem Gasthof „Au“ Wildegg. Freude herrscht! In der schönen Gartenterrasse konnten wir uns von der gut 4-stündigen Wanderung erholen. Dann folgte der Weg hinüber zum Bahnhof SBB. So erreichten wir Aarau und dann mit der WSB das heimische Oberentfelden. Ein toller erlebnisreicher Tag endete. Danke Peter für diese Wanderidee! Weiter soooo!!!

(BARI) 25.10.2017

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