Radfahrerverein
Jungradler auf dem Rütli

RV Sulz
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Bilder zum Leserbeitrag

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Mit Beginn der Sommerferien fand am vergangenen Wochenende traditionsgemäss die 3-Tages-Tour der Jungradler statt. Rund 30 Personen haben sich am Samstagmorgen auf dem Turnhallenplatz versammelt, um per Velo oder Begleitfahrzeug den Weg Richtung Innerschweiz unter die Räder zu nehmen.

Die jungen Rennfahrer starteten nach einem kurzen Ständchen für das Geburtstagskind in 5 nach Stärke eingeteilten Gruppen über die Ampfernhöhe oder den Bürersteig und schlugen den Weg nach Bremgarten ein. Von dort aus führte die Strecke bei sonnigem Wetter nach dem Znünihalt weiter nach Root und schliesslich durch die Stadt Luzern, was trotz grossem Verkehr bis auf kleinere Orientierungsprobleme problemlos geklappt hat. Nach rund 100 Kilometern folgte der letzter Halt, bevor die Fahrer schliesslich die Steigung hinauf nach Seelisberg in Angriff nahmen. Erschöpft, aber vollkommen zufrieden wurden im Lagerhaus wenig später die Zimmer bezogen und die Duschen in Beschlag genommen.

Am Sonntagmorgen wurde die Rennräder geflissentlich in der Ecke stehen gelassen und eine Wanderung zum Rütli unternommen. Die Kinder und Leitpersonen erkundigten dort den Gründungsort der Schweiz und der Eine oder Andere erhielt dabei bereits von den Kleinsten noch eine kurze Geschichtslektion. Danach führte der Wanderweg wieder zurück zur Unterkunft, wo die kurze Zeit bis zum Mittagessen mit Bemalen von T-Shirts für die Leiter oder Spielen vertrieben wurde. Nach dem Grillieren machten die jungen Rennfahrer den nahegelegenen Badesee unsicher und verbrachten den Nachmittag mit Baden, Sünnelen und Spielen, ehe es zurück zum Haus ging und der traditionelle Fussballmatch Leiter gegen Jungradler angepfiffen wurde. Trotz Anfeuerungsrufen des Küchenteams und nummerischer Überzahl konnten die Jungradler das Spiel für einmal nicht gewinnen. Trotzdem war die gute Laune und die tolle Stimmung beim anschliessenden Abendessen ungebrochen und der Abend konnte mit einem Quiz fröhlich beendet werden.

Der Montag begann für alle früh, dafür aber mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Als nach dem Frühstück alles Gepäck im Begleitfahrzeug verstaut und die Unterkunft sauber war, konnte sich auch die letzte Gruppe auf das Fahrrad schwingen und den Heimweg antreten. Nach nur wenigen zurückgelegten Kilometern wartete in Beckenried die Fähre, die die ganze Truppe für einmal nicht über Radwege und Hauptstrassen sondern über das Wasser der Heimat wieder näher brachte. Danach führte der Weg wieder wie gewohnt per Rennvelo am Vierwaldstättersee entlang schliesslich wieder in den Aargau, wo die Fahrer in Villnachern eine letzte Stärkung vom Küchenteam erhielten. Nach rund 120 Kilometern fuhren alle gemeinsam von Rheinsulz nach Sulz und beendeten die tolle und unfallfreie Tour mit einem Schlusssprint hinauf zum Turnhallenplatz.