jungfreisinnige aargau
jungfreisinnige aargau schiessen 1:12 auf den Mond

Yatin L. Shah
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Bilder zum Leserbeitrag

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Quelle: jf fricktal
Nein zu 1:12 (Standaktion) Die engagierte Präsidentin der jf fricktal, Sabrina Friedli, an einer Standaktion!

Nein zu 1:12 (Standaktion) Die engagierte Präsidentin der jf fricktal, Sabrina Friedli, an einer Standaktion!

Quelle: jf fricktal

In der ganzen Schweiz setzen sich Jungfreisinnige mit Herzblut für ein Nein zur 1:12-Initiative ein. Auch im Kanton Aargau finden verschiedene Aktionen gegen ein staatliches Lohndiktat statt. Die jungfreisinnigen aargau sind überzeugt: 1:12 schadet dem Erfolgsmodell Schweiz.

Am Parteitag vom 18. Oktober fassten die jungfreisinnigen aargau einstimmig die Nein-Parole zur 1:12-Initiative. Die Mitglieder sind sich einig, dass bei einzelnen Unternehmen das Gespür für eine gesunde Lohnpolitik abhandengekommen ist. Die jungfreisinnigen aargau begrüssen die intensiv geführte Lohndebatte. Ebenso überzeugt lehnen sie jedoch die 1:12-Initiative ab. Für die Jungpartei ist klar: Die Initiative schadet dem Gemeinwesen erheblich. Nicht nur ist mit hohen Steuerausfällen zu rechnen. Auch die Finanzierung der Sozialversicherung geriete noch mehr in Schieflage. So reisst eine Annahme der Initiative ein Loch von über einer halben Milliarde Schweizer Franken in die Kassen der AHV, worunter insbesondere die zukünftigen Generationen leiden werden. Der Lösungsvorschlag der Juso ist folglich untauglich und führt lediglich zu höheren Steuern und Abgaben für den breiten Mittelstand. Zur Umsetzung der Initiative müssten denn auch etliche neue Stellen in der Verwaltung geschaffen werden, was wiederum mehr Bürokratie und höhere Steuern zur Folge hat. Sabrina Friedli, Präsidentin der jf fricktal, zieht das Fazit: «Die Initiative zeugt von einer erschreckenden Unkenntnis der einfachsten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge seitens der Initianten.»

Mit viel Schub gegen das Lohndiktat – Neid ist ein schlechter Ratgeber
Auch lehnen die Jungfreisinnigen ein staatliches Lohndiktat grundsätzlich ab. Es bevormundet den Bürger und greift massiv in die bisher gut funktionierende Sozialpartnerschaft ein. «Es ist bedenklich zu sehen, wie die Juso bereit ist für rein ideologische Zwecke und aus Neid und Missgunst eine seit Generationen andauernde und gut funktionierende Sozialpartnerschaft aufs Spiel zu setzen», meint dazu Yatin L. Shah, Präsident der jf ag.
Deshalb organisieren die jungfreisinnigen aargau im ganzen Kanton Strassenaktionen, um auf die Schädlichkeit von 1:12 aufmerksam zu machen. So hat die Fricktaler Sektion in Frick, Stein und Rheinfelden mit ersten Strassenaktionen den Abstimmungskampf lanciert. Auch gelang es, zahlreiche 1:12-Fahnen vom Initiativkomitee zu ergattern. Symbolisch hat die jf fricktal ein Exemplar mit Hilfe einer Rakete in die Weiten des Alls katapultiert.