jungfreisinnige aargau
jungfreisinnige aargau: Keine Experimente mit unserer Sicherheit

Yatin L. Shah
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Ohne Gegenstimmen beschliessen die jungfreisinnigen aargau am Parteitag vom 16. August die Nein Parole zur Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht und erteilen dieser Unsicherheitsinitiative damit eine deutliche Abfuhr.

Der Brugger FDP-Stadtratskandidat Reto Wettstein, ehemals Präsident der Jungpartei, stellte am Parteitag der jungfreisinnigen aargau die Wehrpflicht-Initiative vor und leitete anschliessend die angeregte Diskussion. Schnell zeigte sich dabei, dass die anwesenden Jungfreisinnigen der Vorlage ablehnend gegenüberstehen, da eine Abschaffung der Wehrpflicht einer Abschaffung der Armee gleich käme.

Sicherheit - Grundlage des liberalen Staates
Für die jungfreisinnigen aargau ist die Wahrung der Sicherheit eine zentrale Aufgabe eines jeden Staates. Um Sicherheit und Freiheit ohne Kompromisse und zu jeder Zeit gewährleisten zu können, ist die Schweiz deshalb auf eine funktionierende Armee angewiesen. Ohne die Wehrpflicht aber fehlt der Milizarmee das nötige Personal um diese Aufgabe meistern zu können. Eine Berufsarmee ist keine Alternative, da eine solche deutlich teurer ist und dem seit Jahrzehnten bewährten Milizgedanken widerspricht.

Kein Sozialexperiment zulasten der Sicherheit
Auch der Gedanke einer Freiwilligen Miliz wurde diskutiert. Yatin L. Shah wies darauf hin, dass es in keinem anderen Land eine Freiwillige Milizarmee gebe. «Die von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) lancierte Initiative ist ein gefährliches Sozialexperiment, das die Sicherheit der Schweiz unnötig aufs Spiel setzt», gab der Präsident der jf aargau zu bedenken. Dem fügte Reto Wettstein an, selber aktiv als Hauptmann und Kompaniekommandant der Schweizer Armee: «Eine Armee von 20‘000 Mann genügt im Ernstfall nicht; zumal die Armee alleine 5‘000 Soldaten benötigt, um den Flughafen Zürich bewachen zu können.»
Die anwesenden Parteimitglieder sahen dies gleich und fassten ohne Gegenstimme die Nein-Parole.

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