Jodlerklub
Jodlerklub Kölliken am Jodlerfest in Dagmarsellen

Die Kölliker erreichten die Note "Gut".

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Den Jodlerklub Kölliken in seiner heutigen Form gibt es erst seit dreieinhalb Jahren. Trotzdem wagten sich die Mitglieder ans Zentralschweizerische Jodlerfest nach Dagmersellen. Unter der Leitung ihres «Dompteurs» Martin Flury hatten sie das Wettbewerbslied «Bärgsunntig» von Robert Fellmann eingeübt. Dieser Vortrag gelang so gut, dass sie dafür von der gestrengen Jury ein «Gut» zugesprochen bekamen. Total überrascht hatte die klubeigene Solojodlerin Regula Kiechle-Ruckstuhl. Als Anfängerin trat sie vor eineinhalb Jahren dem Jodlerklub Kölliken bei und wurde von Martin Flury intensiv gefördert. Er war damals der Meinung, dass die Kölliker Jodler mit ihr einen «ungeschliffenen Diamanten an Land gezogen» hätten, denn Regula Kiechle jodelt und singt aus purer Freude. Zusammen mit Martin Flury als Begleitung auf dem Akkordeon stellte sich Regula Kiechle in Dagmersellen den Juroren in der Einzelwertung. «Glück ha?» von Mirjam Schaffroth brachte ihr Glück und trug ihr ein «Sehr Gut» ein.

Die Freude bei den Jodlerkollegen war überschäumend. Kein Wunder also, dass beim nachmittäglichen Umzug, an welchem die Kölliker mit ihrem legendären Strohhaus-Wagen mitmachten, ein Jodellied nach dem andern erklang. Gejodelt wurde auch auf dem Nachhauseweg mit dem Ziel Gasthaus Storchen, Schlossrued. Mit Patrick Wyser auf dem historischen Traktor seines Vaters Kurt erfolgte der Einzug ins Dorf farbig und fulminant. Bis spät abends konnten sich die Gäste in der Gartenwirtschaft an den Jodelliedern erfreuen, die aus den weit geöffneten Fenstern des Storchensaales erklangen. (st)

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