Orchesterverein Rheinfelden
Jahreskonzert des Orchestervereins Rheinfelden

Werke von Schubert, Mendelssohn und Respighi

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Mit einem fulminanten Auftakt begann letzter Freitag der Orchesterverein sein Jahreskonzert unter der Leitung von Klaus Jacobeit mit der Ouvertüre im italienischem Stil von Franz Schubert (1797-1828). Alle Register der Bläser wurden gezogen, dabei kräftig unterstütz von den Streichern. Zur Lebenszeit hatte Schubert zwar einen grossen Kreis von Bewundern, aber er blieb trotzdem im Schatten von dem, ebenfalls in Wien wohnenden, viel berühmteren Ludwig van Beethoven. Diese Ouvertüre macht ihn dem grossen Ludwig ebenbürtig.

Als zweites Werk wurde eine Jugendsymphonie für Streicher von Felix Mendelssohn (1809-1847) aufgeführt. Nach einem kräftigen Allegro, folgte ein schönes, von den 16 Streichern elegant bewältigtes, zartes Andante. Der letzte Teil dieser Symphonie wurde gekennzeichnet durch eine Hauptmelodie, welche Fugenartig von den verschiedenen Instrumenten übernommen wurde. Eine Meisterleistung des jungen, 12jährigen, Komponisten.

Für den Schluss hatte der Dirigent ein Werk des ‚jüngeren' italienischen Komponisten Ottorino Respighi (1879-1936) gewählt: Antiche Danze et Arie, aus seiner ‚Gregorianischen' Periode. Dieses sehr abwechslungsreiche Werk erlaubte es den Streichern sich voll auszuleben in crescendi, pizzicati und weiteren dynamischen Konfigurationen. Mal liess es die Instrumente singen, um sie kurz darauf kräftig mit den Bogen in Aufruhr zu bringen. Es machte den Musikern sichtbar Spass, was sich klar auf das Publikum übertrug, das sich mit einem kräftigen Applaus für die Leistung des Orchesters und ihren Dirigenten bedankte.

Fazit: es war ein gelungenes Konzert des Orchestervereins. Die heute nur 16 Streicher möchten gerne von weiteren enthusiastischen Streichern ergänzt werden. Neue Mitspieler sind jederzeit willkommen. (jde) www.rheinfelden.org/orchesterverein

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