Jahreskonzert der Musikgesellschaft Suhr

Peter Dietiker
Drucken
Teilen
3 Bilder
Marcel Dietiker und Alfredo Russo als Ente und Specht

Das diesjährige Jahreskonzert stand unter dem Motto „Su(h)rfin USA“.

Am 16. April 2016 lud die Musikgesellschaft Suhr ihre Gäste zu einer musikalischen Reise quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika ein. Der Anfang war spektakulär – Köbi Furrer fuhr gekonnt eine Harley Davidson in den Saal, die Musikantinnen und Musikanten kamen ganz nach dem Motto des Abends mit entsprechendem Outfit daher.

Das Publikum wurde von Marco Russo alias Williams durch das Programm geführt. Er nahm Fähnrich Anderegg unter seine Fittiche, der jedoch nicht immer den Disziplinierten spielte, sondern auch mal in Badehose oder Western-Look plötzlich auf der Bühne stand.

Unter der Leitung von Robert Rüegsegger wurde das Konzert mit dem Stück „Broad Stripes And Bright Stars“ eröffnet. Danach wurden die Besucherinnen und Besucher zu den Klängen der Beach Boys in alte Zeiten entführt, das Schlagzeugregister hat sich in Beach Boys und Beach Girl verwandelt. Mit „Children of Sanchez“ ging es weiter nach Mexiko. Ein erster Höhepunkt war die Aufführung des „Wandrin’Star“ – als Solist begeisterte Köbi Furrer mit seiner Bass-Posaune das Publikum. Mit „Hotel California“ ging es danach in die Pause.

Der zweite Teil wurde mit „Just a Closer Walk with Thee“ eingeläutet. Das von Enrico Morricone „A Fistful of Dollars“ komponierte Stück führte die zahlreichen Gäste in einen Spielsalon im wilden Westen. Was passiert, wenn eine Ente und ein Specht eine Unterhaltung beginnen, wurde musikalisch und vor allem auch showmässig mit „The Duck and the Woodpecker“ dargestellt. Am Schluss flogen sogar die Federn und es wurde nach einer Zugabe verlangt!

Mit irischen Klängen von „I’m Shipping Up to Boston“ war dann der kurzweilige Unterhaltungsabend schon beinahe zu Ende. Die Zuschauerinnen und Zuschauer applaudierten und als Zugabe wurden diese mit den Märschen „Spielbeginn“ und „Sonnenschein“ belohnt.

Das Publikum wurde nicht nur musikalisch sondern auch mit einer hervorragenden Gastwirtschaft verwöhnt. Wer sich noch zu später Stunde in der Bärenmatte aufhielt, konnte sich in der Bar einen Schlummertrunk genehmigen und den Abend ausklingen lassen.

(Bericht von Iris Zürcher)

Aktuelle Nachrichten