Musikgesellschaft
Jahreskonzert der Musikgesellschaft Dintikon

Unter der musikalischen Leitung von Hans Ottiger lud die Musikgesellschaft Dintikon am Samstag, 4. Dezember zum Unterhaltungsabend ein

Marcel Siegrist
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Unter der musikalischen Leitung von Hans Ottiger lud die Musikgesellschaft Dintikon am Samstag, 4. Dezember zum Unterhaltungsabend ein. Die Eröffnung erfolgte mit dem glanzvollen Stück The Olympic Spirit, welches das Thema der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von 1988 enthält. Die Präsidentin Jacqueline Meyer durfte danach die Gäste in der gut gefüllten Halle begrüssen und versprach noch viele weitere spannende Momente im Laufe des Abends. Sie sollte Recht behalten. Nach dem Konzertstück A Klezmer Karnival, ein Arrangement basierend auf armenischen Tänzen, welches mit vielen gefälligen Passagen aufwartete, erfolgte ein erster Höhepunkt. Die beiden Euphonisten Andreas Huber und Daniel Schüpbach spielten und parodierten im Stück Laurel & Hardy - Another Fine Mess! die beiden Komiker Oliver Hardy und Stan Laurel, besser bekannt als Dick und Doof. Nebst bekannten Melodien aus Filmen der dreissiger Jahre, wurden auch typische Gags und gar eine gekonnte Tanzeinlage dargeboten. Nach einer Zugabe trumpfte anschliessend als Gast die Perkussionsgruppe Boniswil mit schlagkräftigen und präzis vorgeführten Rhythmen auf. Mit der Haderlumpen-Polka und dem Stück Lincolnshire Poacher, welches einen Wilddieb in der Grafschaft Lincolnshire musikalisch beschreibt, schloss die MGD den ersten Konzertteil ab. Die zweite Hälfte des Abends wurde mit dem Konzertmarsch King Cotton des berühmten Komponisten John-Philip Sousa eröffnet. Danach stellte der Ansager Toni Wey, der wie immer mit informativen aber auch humorvollen Erklärungen durch das Konzert führte, den nächsten Solisten vor. Beat Huber gab mit seinem Es-Cornet die Melodie zu Solitaire so gefühlsvoll und ausdrucksstark zum Besten, dass das Publikum auch hier eine Zugabe forderte. Die Perkussionsgruppe Boniswil trat danach ein zweites Mal mit einem rassigen Showblock auf. Weiter ging es mit dem aus Blues- und Dixieteilen gespickten Just A Closer Walk und zum Abschluss mit der traditionellen Schweizermelodie zu Dr Wentalaschieber. Ein rundum zufriedenes Publikum forderte weitere Zugaben, so dass der Abend als rundum geglückt bezeichnet werden kann. (Scd)

Bild: Die beiden Solisten Andreas Huber und Daniel Schüpbach als Laurel & Hardy

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