STV Spreitenbach
Innebandy Chicago schnappt sich Spreitis Verteidigungsminister

Roman Geissmann
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Jakub Zajac, gemäss usafloorball.org Manager von Innebandy Chicago, muss ein fröhlicher Mann sein dieser Tage: Ihm ist gleich zum Jahresbeginn ein wahrer Transfercoup gelungen! Er konnte sein Team mit einem der zuverlässigsten Schweizer Verteidiger auf dem Kleinfeld verstärken. Und die Schweiz gilt ja als Unihockeyland – ganz im Gegensatz zu den USA: ungefähr 999 von 1‘000 Amerikanern wissen nicht, was «Floorball» ist. Aus beruflichen Gründen jedoch verschlägt es Danny Weber nun eben ins bald von Donald Trump regierte Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Rein sportlich gesehen ein Abstieg – apropos Abstieg, diesen sollen seine nun Ex-Teamkollegen mit allen Mitteln verhindern: «Haltet die Klasse, Jungs!» sollen die letzten Worte Webers ans Team gewesen sein. Es ist schon schade, dass der überhaupt nicht fürs Skoren, dafür umso mehr für seine defensive Verlässlichkeit bekannte Weber das Team genau jetzt verlässt. 6 Spiele bleiben in der «Regular Season» und Spreiti liegt aktuell auf einem Playout-Platz. Vom ursprünglichen 10-Mann-Kader sind aktuell 3-4 Spieler angeschlagen und mindestens einer ist fraglich für die nächste Runde – und Weber wechselt nun zu Innebandy Chicago. Düstere Aussichten für Headcoach Marco Grubenmann, der den Abgang seines Verteidigungsministers natürlich bedauert. Doch egal, wie viele Jungs am 15. Januar (dann findet die nächste Meisterschaftsrunde statt) gegen Unterkulm und Cevi Gossau die Knochen hinhalten – sie werden es mit vollem Einsatz tun! Auch für Danny Weber. Schliesslich sollen sie ja in seinem Auftrag «die Klasse halten». Vamos Spreiti!
Danny Weber wünschen wir für die Zukunft alles Gute, sowohl im beruflichen und privaten als auch im sportlichen mit Innebandy Chicago. Möge es eines Tages zu einem Freundschaftsspiel kommen (Stichwort Trainingslager in Chicago?). Good luck, Webster! Deine Nummer 8 wird nicht mehr vergeben werden!

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