Pfadi
In 8 Tagen um die Welt

Lager der Pfadi Big Horn Lengnau in Schwanden (GL)

Marcel Siegrist
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Der Abenteurer Phileas Fogg war mit dem Bösewicht Mister Fix die Wette eingegangen, wer schneller um die Welt reisen kann. Die Pfadi Big Horn begab sich mit ihm auf eine spannende und abwechslungsreiche Weltreise.

Mit schwerer Reiseausrüstung beladen trafen sich 26 mutige Kinder und ihre 12 Leiter am Samstag 2. Oktober beim Bahnhof Baden. Die erste Etappe der Weltreise endete auf dem Schwanderberg. Die fantastische Aussicht auf die Schneeberge liess die Strapazen des Aufstiegs schnell vergessen.

Flucht mit dem silbernen Donut
Schon bald ging's mit dem selbstgebauten Flugzeug nach Spanien weiter, wo die Kinder am Sonntag an der spanischen Olympiade das rote Riesentorerotuch erspielten. Nach dem Abend in New York mussten sie vor der Polizei flüchten. Der Besitzer eines Casinos hatte ihnen den Gewinn nicht ausgezahlt und so beschlossen die Kinder das Wahrzeichen des Casinos, den silbernen Donut mitzunehmen. Da die Lage gefährlich wurde, reisten sofort alle weiter nach Costa Rica. Nach einer Wanderung, während alle Ausdauer und Mut bei verschiedenen Aufgaben bewiesen, wurden die Lagerteilnehmer in den Stamm der mittelamerikanischen Ureinwohner aufgenommen.

Flugzeugabsturz in Ägypten
In Australien lief alles rund und sie machten sich mit einem Boomerang im Gepäck auf in Richtung Grönland. Doch das Flugzeug kam vom Kurs ab und nach einem Turbinenausfall musste in Ägypten notgelandet werden. Die Ältesten und Mutigsten machen sich sofort auf um auf einer Zweitageswanderung die nötigen Ersatzteile zu besorgen. Die Kinder erfuhren, dass Mister Fix bereits in Indien war und so war Grönland erstmal vergessen. Nach einer Führung beim „indischen" Stausee Garichti nahe des Lagerhauses waren doch alle recht müde, denn die ständigen Zeitverschiebungen erzeugte doch beim ein oder anderen ein wenig Jetlag.

Sieg der Gruppe und ihrem Held
Schlussendlich schaffte es die ganze Truppe trotzdem noch nach Grönland. Aber auch dort lauerten Gefahren und in der Nacht wurde ins Lagerhaus eingebrochen und das heilige Geweih der Inuit wurde entwendet. Die Leiter alarmierten die Kinder und zusammen schafften sie es die Inuit mit einer grossen Menge Fisch zu besänftigen und das Geweih zurückzubekommen.
Nun ging die Weltreise langsam dem Ende zu. Nur noch Italien fehlte auf der Liste und auch der böse Mister Fix hatte das Land der Pasta noch nicht erreicht. Schnell packten alle ihre sieben Sachen zusammen und tatsächlich erreichten die Abenteurer mit ihrem Held Phileas Fogg Italien zuerst. Der Mut und die Ausdauer der 26 Pfadfinder wurde am bunten Abend mit einem Dinner im italienischen Lagerhausrestaurant belohnt. Am Samstagmittag landeten alle müde aber glücklich in Baden und von überallher tönte es: „Mami, weisch was mir alles erläbt händ?"