HSC Suhr Aarau
HSC Suhr Aarau bezwingt auch den HC Wädenswil!

Das Team des HSC Suhr Aarau hat auch sein zweites Pflichtspiel der Saison 2015/16 gewonnen und bleibt damit ungeschlagen. Beim Aufsteiger aus Wädenswil gewann das Team von Cheftrainer Markus Jud mit 34:27 und führte dabei zur Pause bereits mit 18:14.

Lukas Wernli
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Bilder zum Leserbeitrag

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Foto Wagner, Siglistorf

Im zweiten Pflichtspiel der Saison, das nur zwei Tage nach der Auftaktpartie gegen die SG Pilatus in der Sporthalle Glärnisch gegen den HC Wädenswil anstand, ergaben sich in der Startformation lediglich zwei Änderungen: Joël Bräm startete am linken Flügel und Lukas Strebel am Kreis, ansonsten vertraute Markus Jud wiederum auf die selbe Startformation wie in der Innerschweiz.

Diese sah sich dabei der erwarteten, extrem offensiven 3:3-Abwehr der Gastgeber gegenüber und praktizierte selber vorerst eine 3:2:1-Abwehr, wenn der Spezialistenwechsel zwischen Offensivkreisläufer Lukas Strebel und Abwehrhühne Martin Prachar nicht klappte. Dies war allerdings in der Anfangsphase nur selten der Fall, da Wädenswil seinerseits ebenfalls einen Spezailistenwechsel vollzog.

Schnell führte das favorisierte Team mit 3:0, ehe Wädenswil auf 4:2 zu verkürzen und vermehrt zu überzeugen vermochte. Dabei war für den HSC Suhr Aarau fast kein geordnetes Angriffsspiel möglich und Einzelaktionen gefordert, was Ljubomir Josic und Patrick Romann, denen sich viel Raum dafür anerbot, nutzen, um wichtige Tore zu erzielen.

Dies führte unterstützt vom unermüdlichen Leader Misha Kaufmann zum 7:4 und später 9:5, ehe die Hausherren nach einem Viertel der Partie erstmals ein Time-Out einberiefen. HSC-Cheftrainer Markus Jud nutzte dieses ebenfalls, um mit Robert Konecnik, Beau Kägi und Stevan Kurbalija gleich drei neue Kräfte einzuwechseln.

Via 12:7 nahm der HSC-Express so fortan fahrt auf, was im 14:8 nach 21. Spielminuten gipfelte. Danach und nach dem ersten einberufenen HSC-Timeout betraten mit Raphael Rohr und Tim Aufdenblatten sodenn zwei Jungtalente das Feld. Tobias Wipf ersetzte zudem Martin Pramuk, während Wädenswil fortan bereits begann, den unaufhaltsamen Patrick Romann beinahe permanent in Manndeckung zu nehmen.

Dennoch kam der Aufsteiger so vermehrt auf und verkürzte mit der Sirene zum versöhnlichen 18:14. Dies auch, weil das SHL-Team des HSC Suhr Aarau insgesamt zu harmlos agierte und gefühlt weder eine Verwarnung, noch ein Strafwurf oder gar eine Zeitstrafe gegen sich erhielt. Vielmehr liess es besonders aus dem Rückraum zu viele, einfache Abschlüsse bzw. Tore zu.

Dies änderte sich erst nach rund zehn gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit, als mit Patrick Romann der erste HSC-Spieler überhaupt verwarnt wurde. Dem folgte wenig später gar die erste Unterzahlsituation, die dennoch zum 25:19 nach 45 Spielminuten führte.

Via 27:21 schien die Partie in totaler Kontrolle des Favoriten, der nach einem erneuten Time-Out jedoch plötzlich nur noch mit drei Toren in Front lag: Aus dem linken Rückraum erzielte die Wädenswiler Nummer acht das gefühlt zwanzigste, persönliche Tor, was zum 28:25-Zwischenresultat führte und nur vier Minuten nach der zweiten HSC-Auszeit, gleich die dritte und letzte provozierte, was die Halle zwischenzeitlich zum kochen brachte.

Danach liess der Favorit, jedoch glücklicherweise endgültig keine Zweifel mehr über den Ausgang der Partie aufkommen, legte schnell nach und liess sich trotz nun beidseits zahlreich, ausgesprochener Strafzeiten nicht mehr aus dem Konzept bringen. Neben Antreiber und Leader Misha Kaufmann vermochte dabei vor allem auch Shooter Patrick Romann zu überzeugen, der sich unermüdlich und unnachahmlich in die sich anbietenden, Zweikämpfe schmiss und dabei Tor um Tor beisteuerte.

Am Ende gewann das Team, dem Abwehrsystem des Gegners geschuldet ohne zu glänzen mit 34:27 deutlich, verdient und versöhnlich auch seine zweite Saisonpartie und grüsst somit weiterhin von der Tabellenspitze der noch jungen NLB-Meisterschaft 2015/16.

In einer Woche gastiert das Team nun zum dritten Auswärtsspiel in Folge und zum ersten Aargauer-Derby beim TV Möhlin. Die mit Spannung erwartete Partie im Steinli wird dabei um 19.00 Uhr angepfiffen.

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