Kantonallager Pfadi Aargau 2013
Hinter den Helfenden Händen

Melanie Roethlisberger
Merken
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag
4 Bilder
Die Helferküche Lux (Leander Isenring) links und Biber (Simon Mühlethaler) rechts versorgen die Helfer mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten.
Es schmeckt. Der Aufbau des Lagers ist kräftezerrend. Dementsprechend reichhaltig wird gekocht.
Helferverpflegung Rund 60 Helfer müssen während der Aufbauwoche verpflegt werden.

Bilder zum Leserbeitrag

„Ungefähr 2-3 Personen melden sich pro Tag noch neu bei uns an. Und viele davon können sogar länger bleiben, als sie ursprünglich geplant hatten,“ so Melanie Eberhard, mit Pfadinamen Saimira. Zusammen mit Sky (aka Lukas Egloff) betreut und koordiniert sie die Helfer auf dem Lagerplatz des Kantonallagers der Pfadi Aargau – stellvertretend für die Ressortleiterin Taiga (Ursula Weber), welche am Wochenende arbeiten muss.

Und die Koordination läuft langsam in geregelten Bahnen ab. Als am Samstag die ersten Helfer auf dem Lagerplatz eingetroffen waren, war auch das Ressort Helfer erst am Aufbauen und Sich einrichten. Dementsprechend fehlten am Anfang noch wichtige Dinge: Krawatten (Halstücher) für die Helfer, sowie Lagerpläne und Unterlagen, welche den Lageralltag als Helfer erleichtern sollen.

Hinzu kommt, dass die Helfer selbst es den Ressortverantwortlichen nicht immer einfach machen. „Die Liste der Personen, die sich angemeldet haben, weicht momentan noch von der aktuellen Anwesenheitsliste ab. Wir haben zwar ungefähr gleich viele Personen auf beiden Listen, aber nicht die gleichen Namen“, erklärt Saimira. Zusätzlich sind einige Helfer noch für ihre jeweiligen Ressorts tätig und nicht den ganzen Tag einsetzbar. Deshalb ist grosse Koordination gefragt, nicht nur von den beiden Ressortverantwortlichen sondern auch von der Logistik. Diese folgt einem strengen Fahrplan was bis wann aufgebaut werden muss. Prioritäten sind dabei unablässig. Sanitäre Anlagen, Lagerzentrum und die Verlegung von Schläuchen und Röhren für den Strom- und Wasseranschluss haben Vorrang vor kleineren Bauten, die eher zur Dekoration beitragen.

Wie so vieles ist das Zelt für die Helferküche auch noch im Aufbau. Lux, mit bürgerlichem Namen Leander Isenring, und Biber, Simon Mühlethaler, kochen bis dahin für die ungefähr 60 Helfer in einer improvisierten Küche im Logistikzentrum. Der Boden der Helferküche steht jedoch bereits, und auch die Leiterbeiz nimmt langsam Form an. Daneben wachsen ein begehbarer Turm, der Dreifach-Sarasani der ältesten Lagerteilnehmer, die ersten sanitären Anlagen, das Kioskhäuschen und die ersten Grundsteine des Lagertors aus dem Boden. „Noch fehlen uns vor allem in der zweiten Lagerwoche und beim Abbau die Leute,“ zieht Saimira ein erstes Fazit. Doch die laufenden Anmeldungen lassen darauf hoffen, dass auch dann die Unterstützung nicht fehlen wird.