Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau
Hält jung und bringt Schwung – ein Engagement beim Rotkreuz-Fahrdienst

SRK Kanton Aargau
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Auch Fahrerinnen gesucht In der Region Mutschellen und Bremgarten ist der Rotkreuz-Fahrdienst dringend auf zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer angewiesen.

Auch Fahrerinnen gesucht In der Region Mutschellen und Bremgarten ist der Rotkreuz-Fahrdienst dringend auf zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer angewiesen.

Anstatt seiner Frau im Garten zu helfen, engagiert sich Hanspeter Schaerz beim Rotkreuz-Fahrdienst. In den Regionen Mutschellen und Bremgarten sucht das Aargauer Rote Kreuz dringend freiwillige Fahrer wie den ehemaligen Gastwirt des Heinrüti-Ranks.

Ob er denn nicht wieder etwas Schlaues machen wolle, habe ihn seine Frau nach der Pensionierung gefragt. „Ich bin viel zu Hause rumgesessen“, gibt Hanspeter Schaerz, ehemaliger Gastwirt des Heinrüti-Ranks zu. Da er die Passion seiner Frau für die Gartenarbeit nicht teilte, beschloss er zwei seiner Leidenschaften zu verbinden: das Autofahren und das Helfen.

Es fehlen Fahrer

„Die Flexibilität bei meinem Engagement finde ich toll“, betont Schaerz, der mittlerweile seit sechs Jahren für den Rotkreuz-Fahrdienst beeinträchtigte Personen zum Arzt oder in die Therapie fährt. „Ja, unsere freiwilligen Fahrer können selbst bestimmen, an welchen Tagen sie Fahrten annehmen möchten“, bestätigt Chantal Stähli, Leiterin der Rotkreuz-Regionalstelle Freiamt. Derzeit sucht sie dringend weitere Fahrer und Fahrerinnen wie Schaerz aus der Region Mutschellen und Bremgarten. „Immer mehr Leute aus dieser Gegend zählen bei eingeschränkter Mobilität auf unsere Dienste, aber leider haben wir dort zu wenig Freiwillige“, so Stähli.

Kleiner Aufwand, grosser Gewinn

Fahrer Schaerz hilft bei der Suche. „Es ist ein kleiner Aufwand auf der menschlichen Seite aber ein grosser Gewinn“, habe er seinen Kollegen am Stammtisch schon erzählt. Die drei bis fünf Fahrten, die er pro Woche annimmt, würden zudem Schwung in seinen Alltag bringen. „Der Kontakt mit den Leuten, das hält mich jung“, so der 72-Jährige.

Für seinen Einsatz erhält Schaerz nicht nur viel Dankbarkeit von seinen Fahrgästen sondern auch eine kostenlose Weiterbildung zum Thema Verkehrssicherheit sowie 70 Rappen Entschädigung pro Kilometer. Die Kilometerpauschale lege er jeweils zur Seite, um seiner Frau einmal im Jahr einen professionellen Gärtnereinsatz zu schenken, erzählt Schaerz lachend. So ist am Ende allen geholfen.

Möchten Sie beeinträchtigten Menschen Mobilität schenken? Dann melden Sie sich bei uns. Tel.: 056 621 13 13, E-Mail: leitung.freiamt@srk-aargau.ch