MTV Obergösgen
Gelungene Metzgete des Männerturnvereins Obergösgen

Stephan Kyburz
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MTV Metzgete im Schützenhaus Obergösgen

Freitagabend um halb fünf. Spannung herrscht im Metzgete Team des Männerturnvereins. Ist alles bereit? Nachschub organisiert? Wie viele Personen werden kommen? Die hübsch beschrifteten Gästekarten sind perfekt aufgestellt, alle 140 Plätze bereits besetzt. Zum Start ist also volles Haus angesagt. Stephan, der souveräne Leiter der Metzgete , wiederholt nochmals kurz die Tischzuteilung für den Service. Es kann losgehen!

Die Metzgete beginnt eigentlich um 5 Uhr, doch die ersten Gäste treffen bereits eine Viertelstunde vorher ein, warten vor dem Schützenhaus und geniessen bei einem Schwatz die spätsommerliche Abendsonne. Weitere stossen dazu, viele aus unserer Gemeinde, aber ebenso viele aus den umliegenden Orten. Bald ist das Schützenhaus komplett besetzt. Zahlreich sind die treuen Gäste, die jedes Jahr die traditionsreiche MTV Metzgete geniessen. Nächstes Jahr wird sogar Nummer 20 gefeiert.

Beim Eintreten ins Schützenhaus wird man überrascht durch die fröhliche Dekoration: Sonnenblumen und gelbe Chrysanthemen zieren die Tische. Zudem finden sich überall, auf den Tischen und an den Wänden, grell-orange Kürbisse mit einem lustig aufgemalten Gesicht.

Der Kuchentisch beim Eingang präsentiert sich so richtig gluschtig: Fruchtwähen. verschiedene Kuchen und kunstvolle Torten gibt es zum Auswählen. Viele fleissige Bäckerinnen - oder gar Bäcker? - sind am Werk gewesen. Aber zuerst geht`s ans Fleischige! Das Menu ist klassisch, wie jedes Jahr: Blutwurst, Leberwurst, Bratwurst oder Kotelett, dazu Rösti und Apfelschnitze. In der Küche wird auf Hochtouren gearbeitet, der Service ist perfekt. Es wird intensiv geplaudert, der Lärmpegel steigert sich ständig, alle sind vergnügt, geniessen das feine Essen und das gesellige Zusammensein. Von Zeit zu Zeit singt eine Gruppe bekannte Schweizerlieder, ein richtiges Fest ist im Gange!

Glücklicherweise wurden wir vom Besuch der Vegetarierin, die sich am letztjährigen Metzgete-Abend ins Schützenhaus verirrt hatte, verschont. So konnten die Metzgete-Liebhaber ungestört ihr Essen geniessen.