Odd Fellows
Gäste-Loge der Odd Fellows Rheinfelden

Mösch Alfred
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Bilder zum Leserbeitrag

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Das Thema «Ethische Gedanken zum Lebensanfang und Lebensende» von Dr. med. h.c. Hugo Kurz passt sehr gut zum Jahresthema 2013: «Ehrfurcht vor dem Leben» der Schweizerischen Odd Fellows.

Obermeister Roland Weiss darf am Mittwoch, 02. April 2014 nebst vielen Mitgliedern der Waldstadt-Loge auch zahlreiche Gäste zu diesem interessanten Vortrag im „Spiserhus“ in Rheinfelden begrüssen.

Mit dem Zitat: „Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird“, von Albert Schweitzer, eröffnet OM Roland Weiss diesen Anlass.

Der Referent, Hugo Kurz, gliedert seinen Vortrag in die drei Abschnitte: «Lebensanfang», «Altern» und «Lebensende».

Über das Leben zu sprechen heisst auch, sich Gedanken zu machen über Lebensanfang und Lebensende.

Lebensanfang: Dieser kann aus verschiedenen Perspektiven betrachten werden. Beispielsweise rein medizinisch - während der Entwicklung des menschlichen Organismus oder bei der Geburt. Da tauchen medizinisch-ethisch nicht leicht zu beantwortende Fragen auf, insbesondere wenn es darum geht, Leben als lebenswert zu beurteilen. Auch die Zeugung wirft Fragen auf. Der natürliche Kinderwunsch ist bei vielen Menschen selbstverständlich. Etliche Paare benützen allerdings heute auch andere Möglichkeiten, die hinterfragt werden können.

Altern: Schon in frühen Schriften wird das Alter mit Klugheit, Erfahrung, Einsicht und Weisheit in Verbindung gebracht. Doch das älter werden kann auch beschwerlich werden. Krankheiten können in das Gefüge unseres Daseins eingreifen. Diese können die Patienten selbst wie auch deren Angehörige in ungewohnte, schwierige Situationen bringen. Es kann aber nicht darum gehen, ewig gesund und aktiv zu bleiben. Es geht um Lebensqualität, Selbstbestimmung, soziale und kulturelle Teilhabe und die Wertschätzung im täglichen Leben.

Lebensende: Wie weit wir den Tod selber bestimmen wollen oder können, ist nicht nur eine schwer zu beantwortende ethische Frage. Darüber werden Mediziner, Ethiker, Theologen, Politiker und viele andere noch lange diskutieren.

Der Referent versteht es meisterlich, einige passende Zitate einfliessen zu lassen.

Albert Einstein hält fest: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

Die Zeit zwischen Anfang und Ende beton Abraham Lincoln wie folgt: „Am Ende sind es nicht die Jahre in deinem Leben, die zählen. Es ist das Leben in deinen Jahren.

Joan Collins sagt: „Das Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.“

Das Leben zu meistern, welch bedeutende dankbare Aufgabe! Die Zugehörigkeit zu den Odd Fellows kann Berufstätigen und Rentnern - uns allen, eine wertvolle Stütze sein und hilfreich wirken.

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