Neue Kantonsschule Aarau
Fussballroboter, Stereochemie und reinigendes Unkraut

Schweizer Jugend forscht: Nationaler Wettbewerb in Genf, Erlebnisbericht der Neuen Kantonsschule Aarau

Marcel Siegrist
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Von der Neuen Kantonsschule Aarau hatten es 11 Schülerinnen und Schüler mit 8 von 58 selektionierten Forschungsarbeiten bis zum 43. Nationalen Contest der SJf in Genf geschafft.
Am Morgen in der Universität angekommen, begannen wir bereits mit dem Aufbau der Poster für die Präsentationen unserer Projekte.
Am Abend hatten wir dann beim Billard die Möglichkeit unsere Konkurrentinnen und Konkurrenten näher kennen zu lernen.
Am nächsten Morgen stellten die Experten die letzten kritischen Fragen an uns. Wir bemühten uns natürlich die richtigen Antworten zu geben, da die Experten letztlich die Bewertungen der Arbeiten vornehmen mussten.
Am Nachmittag konnten dann die Angehörigen und Interessierten die verschiedenen Stände besichtigen. Fleissig beantworteten wir alle gestellten Fragen. Am Abend besuchten wir einen interessanten Vortrag über Astronomie in einer Sternwarte.
Am Samstagmorgen fand dann die lang ersehnte Preisverleihung statt. Dabei wurden alle Arbeiten mit dem entsprechenden Schlussprädikat ausgezeichnet.
Olivia Ebneter hatte eine Arbeit über natürliche Heilmittel bei Geburten geschrieben (Schlussprädikat: sehr gut). Jennifer Nussbaum hatte reinigendes Unkraut wie Schachtelhalm untersucht (sehr gut). Hannah Wey hatte eine Arbeit über Frauen in Blasmusikvereinen verfasst (gut) und Sarah Lais eine über die Faszination von Fantasy - Romanen (gut). Christina Krempaska und Martin Michel hatten sich mit der Synthese von Übergangsmetalloxalaten beschäftigt (gut). Beat Küng, Florian Wassmer und Fabian Byland hatten einen Fussballroboter entwickelt, der Tore schiessen kann (sehr gut). Milena Marbacher trat mit ihrem selbst gestalteten Bilderbuch über depressive Störungen im Kindesalter an (hervorragend) und erhielt den Sonderpreis "Praktikum im Bereich Kunst und Kultur der Boner Stiftung" für Kunst und Kultur. Adrian Zwyssig präsentierte seine Arbeit über den Einfluss von Stereochemie auf ausgewählte physikochemische Eigenschaften (hervorragend) und erhielt den Sonderpreis "China Adolescent Science & Technologie Innovation Contest" für die Teilnahme an einem wissenschaftlichen Wettbewerb in China.
Am frühen Nachmittag stand dann schon die Heimreise auf dem Programm und wir kehrten alle um einige Erfahrungen reicher und mit schönen Erinnerungen nach Hause zurück. H.W./F.W.