Pontoniere
Frischer Wind im Vorstand

Der Pontonier-Sportvereins Brugg hielt seine GV ab.

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Nach Apero und Nachtessen aus der Küche Ruedi von Arx konnte der Präsident Richard Hug pünktlich nach seinem Zeitplan 39 aktive und Veteranen und 5 Jungpontoniere zur 113. Generalversammlung des PSV Brugg begrüssen. Ein besonderer Gast dieser GV war Roland Schmid, der ehemalige Präsident, welcher uns in seinen Ferien aus Canada mit der Anwesenheit beehrte.

Die Traktanden sind wie immer die in den Statuten festgelegten, weshalb sofort zu den Geschäften übergegangen werden konnte. In seinem Jahresbericht fasst der Präsident nochmals die diversen Hochs und Tiefs des verflossenen Jahres zusammen, so war doch der Pro Juventute-Ferienpass ein sehr guter Anlass um viele Junge für unseren Sport zu begeistern. Mit Passagierfahrten waren wir im 2008 erfolgreich wie kaum jemals zuvor, doch führte eben dieses auch dazu, dass einige Mitglieder an die Belastungsgrenze der freiwilligen Vereinstätigkeit gelangten, hier dürften sich auch einige andere beteiligen. Das Fischessen war sehr gut besucht, es wurde besser als budgetiert in die Kasse verbucht. Dem erstmals durchgeführten Oldie-Cup war ein grosser Erfolg beschieden, dieser wird sich fest ins Programm des Verbandes eingliedern! - der Oldie-Cup, der Erfolg hoffentlich auch.

Mit seinem Schreiben an den Vorstand von Ende 2008, mit welchem der Präsident seinen Rücktritt bekannt gab beendete er seinen Jahresbericht unter Verdankung der Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Die Kassierin durfte ein positives Kassen-Ergebnis präsentieren, so konnten die Revisoren guten Gewissens Decharge erteilen. Das Budget für 2009 wurde ohne Einwände genehmigt, es wird mit einem kleinen Ausgabenüberschuss gerechnet. Unter Mutationen hatte der Verein den Tod von Heinrich Hartmann zu beklagen, zu seinen Ehren gedenkt die Versammlung in einer Schweigeminute. Zwei Jungpontoniere, Marco Pauli und Oliver Marty, haben sich anlässlich dieser GV um Aufnahme zu den Aktiven beworben, sie wurden ohne Gegenstimme aufgenommen.

Für das Haupttraktandum, Vorstandswahlen, übernahm der Tagespräsident Alois Hürlimann, er hatte sich freundlicherweise für diese schwierige Aufgabe zur Verfügung gestellt, es sind doch einige Chargen neu zu besetzen, das Zepter. In seiner souveränen Art stellte er die möglichen Kandidaten vor und ging ohne grosse Diskussionsrunde zur Wahl über. In ungewohnter Weise - nach Statuten aber möglich - wurde offen gewählt. Um das Prozedere nicht endlos zu dehnen hatte er sich praktische Pakete geschnürt, so waren die "Techniker" und "Logistiker" als Block zu wählen. In neue Ämter wurden Peter Lüscher, Präsident, Kurt Schaffner, Vizepräsident, Hans-Rudolf Lauper, Trainer und Pascal Schaffner, 2. Trainer gewählt.

"In einer Zeit von Individualismus und Egoismus sowie Werbeslogans wie ‚Geiz ist geil‘ gebührt jenen Idealisten, die sich für unentgeltliche Ehrenämter zur Verfügung stellen einen besonderen Dank." Mit diesem Dank und dem von der amerikanische Präsidentschaftswahlen bekannt gewordenen "yes we can" gab der Tagespräsident das Wort zurück an den scheidenden Präsidenten.

Ein reich befrachtetes Jahresprogramm gab Anlass zu einer kurzen Diskussion, es wurde mit einer Mehrheit genehmigt. Dieses Jahr sind Wettfahren in Aarau und Wangen, sowie das Eidgenössische in Aarwangen die sportlichen Aktivitäten, das Endfahren des Siebner-Clubs wird in Brugg durchgeführt ausserdem gibt es den 2. Oldie-Cup auch auf einheimischem Gewässer, nicht zu vergessen natürlich das Fischessen Mitte August. Im kalten Semester stehen Winterschiessen und Kegeln, sowie auch ein paar Ausflüge an.

Drei Mitglieder dürfen für langjährige Vereins-(bzw. Verbands)-Zugehörigkeit an der Delegiertenversammlung in Aarau geehrt werden, für 60 Jahre Erwin Eichenberger, 40 Jahre Kurt Schaffner und für 25 Jahre Jost Büchler.
Unter Ehrungen wurden die Vereinsmeister über alles und im Wettkampf gekürt, Fritz Obrist hatte hier einen Handwagen voll nach Hause zu nehmen. Weiter durften fleissige Trainingsbesucher ihr ‚Ersatzlöffeli‘ entgegennehmen, hier hat sich der Präsident mit über hundert Übungen besonders verdient gemacht.

Peter Schäublin dankte dem scheidenden Präsidenten für seine engagierte Tätigkeit, er wünscht dem neuen Vorstand unter der neuen Leitung von Peter Lüscher viel Erfolg insbesondere freut er sich auch auf interessante Trainings die vom neuen Trainer durchgeführt werden, besonders appelliert er an Mitglieder, welche die Möglichkeit hätten auch mal etwas mehr zu tun, sich im Vereinsschiffchen mehr an die Ruder zu setzen als einfach als Passagier mitzureisen.

Um 22 Uhr war alles vorbei, Richard Hug konnte genau nach dem Zeitplan wie er ihn sich zurechtgelegt hatte die Versammlung schliessen und die Mitglieder an die Fasnacht entlassen.

Hansruedi Lauper