Frauenturnverein
Frauenturnverein Oberkulm auf Vereinsreise im Wallis vom 1./2. Sept. 2018

Beatrice Bucher
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Frauenturnverein Oberkulm – im Wallis: entlang Suonen und durch Rebberge vom 1./2. September 2018

15 Mitglieder des Frauenturnvereins Oberkulm konnten auf ihrer Turnfahrt während zwei Tagen das Wallis geniessen. Dank der Neat Verbindung ist man bereits in weniger als zwei Stunden ab Aarau in Visp. Das Postauto brachte die Gruppe hinauf auf Eggerberg. Dort beginnt die Suonenwanderung ins wildromantische Baltschiedertal entlang historischen Bewässerungskanälen, die teils auch heute noch in Betrieb sind, um die trockenen Hänge der Südrampe zu bewässern. Leicht ansteigend führt der Wanderweg entlang der Suone Gorperi. Man geht durch mehrere kleine Tunnels bis zur Brücke, wo der Bergbach gequert werden kann. Auf der andern Seite des Baches führen drei Suonen dem Hang entlang ins Dorf Ausserberg. Die Frauen wählten die Suone Undra, die teils etwas ausgesetzt ist, aber mit ihren einzigartigen Wassergräben beeindruckt. Mit Blick ins Tal hinaus, erreichte die Gruppe das Dorf Ausserberg mit den alten Walliser Stadeln, die noch überall vorhanden sind. So endete diese 10 Kilometer lange Wanderung mit wenig Sonnenschein, die Berge in Wolken gehüllt aber zum Glück ohne grossen Regen. Im Hotel Bahnhof standen Apéro und ein feines Nachtessen auf dem Programm, bevor alle im Massenlager mehr oder weniger gut schliefen.

Der Sonntagmorgen zeigte sich noch etwas bedeckt aber schon bald schien die Sonne und es wurde angenehm warm. Das Postauto fuhr alle nach Visp hinunter, wo man mit dem Zug weiter nach Salgesch reiste. Im bekannten Weindorf durfte ein Glas Weisswein zum Morgenapéro natürlich nicht fehlen. Anschliessend begab man sich auf den 6 Kilometer langen Weinwanderweg, der die beiden Orte Salgesch und Sierre verbindet. Viele Erklärungstafeln erzählen vom Leben der Reben, der Landschaften und der Menschen im Laufe der Jahreszeiten. Eine wunderbare Landschaft, die sich mit Trauben behangenen Rebbergen präsentiert. In Sierre begann bereits wieder die Heimreise. Bevor es aber wieder durch den Lötschberg ging, wurde in Visp in einer Gartenwirtschaft noch Hunger und Durst gestillt. Froh, dass alle wieder gesund und munter zu Hause ankamen, war besonders die Reiseleiterin.

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