Judo Club
Ferienpass ‚Unteres Aaretal‘

Am 15. April war es wieder so weit. Der Ferienpass bescherte 12 TeilnehmerInnen des Ferienpasses ‚Unteres Aaretal‘ erste Eindrücke in den Judosport beim Judo-Club Bad Zurzach.

Rahel Kingsley
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Pünktlich um 13.30 Uhr begrüsste Rahel Kingsley die 10 Interessenten bei der Turn­halle Tiergarten. Nach einer kurzen Begrüssung, zogen sich die Kids um und ge­meinsam ging es ins Dojo (Judo-Trainingsraum). Hier erhielten sie dann noch ein Judogi (Kimono-Oberteil eines Judokas). Das Binden des dazugehörenden Gurtes klappte schon gleich zu Beginn überraschend gut.

Nachdem also die erste Hürde genommen war, gab es danach die ersten mündli­chen Instruktionen in die Materie des Judosportes, da davon - verständlicherweise - die Kids kaum eine Ahnung hatten. Wie es sich gehört, stellten sich die kleinen Judo­kas in eine Reihe, um diese Informationen entgegen zu nehmen. Danach ging es in echter Judoka-Manier weiter, d.h. zuerst mit dem linken Knie auf den Boden, rechtes Knie, auf die Fersen sitzen und die Hände auf die Oberschenkel. Auf den Befehl ‚mokuso' werden die Augen geschlossen und man ‚kehrt in sich'. Mit dem Befehl ‚iame' werden die Augen wieder geöffnet, mit „rei" wird mit dem Kopf grüssend den Boden berührt und ab gehts in umgekehrter Reihenfolge ins Stehen - Hände weg von den Oberschenkeln auf die Knie, mit dem rechten Bein zuerst auf die Beine, dann mit dem Linken. Auch das ging erstaunlich schnell und gut über die Bühne, bzw. Matte!

Als nächstes stand dann Aufwärmen auf dem Programm, was mit spielerischen For­men (wie Gleichgewichtsübungen, King-Kong - eine Art Fangis, Sitzball und Num­mernspiel) geschah. Als dann die Muskeln eine gewisse Betriebstemperatur und die Gelenke eine ge­wisse Gelenkigkeit hatten erklärte die Trainerin den Kids die verschiedenen Falltech­niken, welche da sind: seitwärts, rückwärts und vorwärts. Effektiv mit den Kindern wurden aber die Seitwärts- und Rückwärtsfalltechnik geübt, weil die Vorwärtstechnik für Anfänger zu schwierig ist.

Danach übten die Kinder auch noch den ersten Wurf, den ‚o soto gari' bevor es dann eine wohlverdiente Pause mit Zwischenverpflegung (Äpfel, Brötli und Schoggistängeli zusammen mit Mineral und Süssmost) gab.

Nach dem Break ging es dann im Anschauungsunterricht weiter, zuerst mit der Stand-Technik ‚o soto gari' und schliesslich noch mit der Boden-Technik ‚Hong kesa gatame'. In der Folge hatten die Kids viel Gelegenheit das Gelernte zu vertiefen, da­bei mussten sie immer wieder den/die PartnerIn wechseln, ist es doch bei den Wür­fen, wie beim Festhalten ein grosser Unterschied, ob der Partner gleich gross, kleiner oder grösser ist.Zum Abschluss gab es dann noch ein Boden-Randori (Kampf am Boden), wobei auch hier der/die PartnerIn laufend gewechselt wurde.

Ganz zum Schluss machten wir noch das ‚Schilkröten-Fangen', eine Art schwarzer Mann am Boden, wobei der Fänger versucht, die Schildkröte auf den Rücken zu dre­hen. Nachdem die Kids auch dieses Spiel mit viel Eifer hinter sich gebracht hatten, war es bereits wieder 16.30 Uhr und somit leider auch schon wieder Zeit ans Aufhö­ren zu denken. Mit Sicherheit wird dieser Nachmittag dem Einen oder Anderen in unvergesslicher Erinnerung bleiben und wer weiss, vielleicht findet das eine oder andere Kind den Weg ins Dojo um den Judosport noch etwas besser kennen zu ler­nen...schön wäre es.

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