FDP Widen
FDP Widen unterstützt das Referendum für Kredit Fusionsvertrag

Stefan Bieri
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Der Vorstand der FDP Widen hat zur Kenntnis genommen, dass die ausserordentliche Gemeindeversammlung am 13. Februar Nein zum Kredit für die Ausarbeitung eines Fusionsvertrages für die Gemeinde Mutschellen gesagt hat. In seiner letzten Vorstandssitzung vom 15. Februar hat der Vorstand ausgiebig darüber diskutiert, ob die FDP Widen das Referendum gegen den Entscheid unterstützen soll.

Die FDP Widen ist erfreut, dass wir nach Jahren der Vorbereitung diesen Stand der Entscheidung nun erreicht haben. Es war wiederum erfreulich, dass die Beteiligung an der Gemeindeversammlung höher als normal war. Wir denken, dass in Widen vor allem finanzielle Gründe mit der Sorge eines höheren Steuerfusses die Entscheidung beeinflusst hat.

Aufgrund der Tragweite des Entscheids für die ganze Region nimmt der Vorstand erfreut zur Kenntnis, dass das Referendum von jungen Mitbürgern ergriffen wird. Es ist wichtig, dass dieser Entscheid breiter in der Bevölkerung abgestützt ist. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass bei einem Urnengang eine hohe Stimmbeteiligung möglich sein wird. Dies hat 2014 das Referendum über die Einzonung Rebberg gezeigt, welche eine rekordhohe Stimmbeteiligung von 66% aufwies. Daher wird der Vorstand das Referendum unterstützen und mithelfen, die nötigen Unterschriften zu sammeln.

Wir dürfen nicht nur den kurzfristigen finanziellen Aspekt betrachten, sondern auch die langfristigen Chancen. Auch bei einem Alleingang ist nicht garantiert, dass der Steuerfuss über die nächsten Jahre/Jahrzehnte stabil bleibt. Eine Fusion würde eine Beschleunigung in gemeindeübergreifenden Projekten wie zum Beispiel Knoten Mutschellen oder Zentrum Mutschellen bringen. Eine fusionierte Gemeinde würde die Wahrnehmung des Mutschellens im Bezirk, im Aargau und in der Schweiz steigern.