Natur- und Vogelschutzverein
Erholungslandschaft beim Schwimmbad Suhr-Buchs

Der Natur- und Vogelschutzverein Suhr lud zur Vorstellung des Projekts ein.

Marcel Siegrist
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Zu einer Vorstellung des Projekts mit Apéro hatte der Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Suhr am Samstag, 12. September, eingeladen.
In seinem Begrüssungswort nahm Vereinspräsident René Estermann Bezug auf die sorgfältig aufgerichteten Steinmännchen im neu gestalteten Bachbett. Sie sollen hinweisen auf die Verantwortung des Menschen für die gefährdete Natur. Wer diese Aufgabe ernst nimmt, kann einiges bewirken. Erfolg versprechend ist der Einsatz des Natur- und Vogelschutzvereins, der Gemeinde Suhr und des Kantons zu Gunsten einer Naherholungslandschaft vor der Haustüre beim Zusammenfluss von Suhre und Wyna. Auch Gemeinderat Jürg Hertig fand lobende Worte für das gelungene Werk. Pierre-Yves Christen, Leiter der Sektion Wasserwirtschaft, erklärte die Arbeiten, die der Kanton in den vergangenen Wochen ausgeführt hat.
Was ursprünglich im Rahmen der Schwimmbadsanierung nur als kleine Massnahme zu Gunsten des Fabrikkanals geplant war, wurde schliesslich - Dank der Initiative des Natur- und Vogelschutzvereins - als grosszügige Renaturierung realisiert. Die Ausweitung des Bachbettes erlaubt den beiden Flüssen mehr Dynamik, die Mensch und Natur zu Gute kommt. Die Wucht des Hochwassers wird gebremst. Es sind weniger Schäden zu erwarten. Die abgeflachten Ufer laden Gross und Klein ein zum Verweilen, Geniessen und Spielen. Ein weiteres Ziel ist die Durchgängigkeit für die Fische. Deshalb wurde das Wuhr bei der Wyna abgebrochen. Noch sind die Arbeiten des Kantons nicht ganz abgeschlossen, aber die neue naturnahe Landschaft erweist sich bereits als Attraktion für die Bevölkerung. Die Gestalterin Natur wird das begonnene Werk weiterführen.
Bei einem reichhaltigen Apéro mit Produkten vom Galeggenhof klang der gut besuchte Anlass aus. - Ursula Wyss

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