Hayabusa
Erfolgreiche Nordwestschweizer Karatekas an den WSKF-Weltmeisterschaften in Tokyo

Adrian Wilhelm
Merken
Drucken
Teilen

7 Weltmeisterschaftsmedaillen haben die Nordwestschweizer Karatekas an der WSKF-Weltmeisterschaft 2017 vom vergangenen Wochenende im japanischen Tokyo nach Hause gebracht. 3x Gold, 2x Silber und 2x Bronze ist das Resultat intensiver Vorbereitung der 13-köpfigen Schweizer Delegation.


Medaillen in Kumite und Kata

Die Goldmedaillen und Weltmeistertitel gingen im Kumite an Oksana Duperrex und Lynn Fauver vom Shu Shin Karate Do Brugg sowie an Celina Schmid vom Karateclub Frick. In der traditionellen Kampfdisziplin gilt es, den Gegner durch sehr gezielte und wirkungsvolle Angriffe zu schlagen. Unsere drei Gold-Mädchen haben sich erfolgreich gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt.
Die eine Silbermedaille und der Vizeweltmeistertitel ging im Kata an Adrian Wilhelm vom Karateclub Rheinfelden. Durch präzise Bewegungsabfolgen konnte er die Konkurrenz bis im Final weit hinter sich lassen. Unter der Leitung von Adrian Wilhelm erreichte sein Kumite Team mit Lorenz Tschumi (Karateclub Rheinfelden), Julan Jahnss (Hayabusa Basel) und Severin Schmid (Karateclub Frick) in der Kampfdisziplin ebenfalls die Silbermedaille und den Vizeweltmeistertitel.
Bronzemedaillen gingen an Murat Sahin von Hayabusa Basel, welcher sich im Kumite der Senioren brillant geschlagen hat. Diese Leistung ist doppelt zu würdigen, hat Murat Sensei sich doch intensiv um die Vorbereitung der gesamten Delegation gekümmert und bis kurz vor der Abreise intensive Trainingssessions mit den Schweizer Athleten durchgeführt. Eine weitere Bronzemedaille ging an Angelo Friello bei den Veteranen im Kata von Funakoshi Karatedo in Moosseedorf.

Intensive Vorbereitung machte sich bezahlt

Die Konkurrenz war keinesfalls zu verachten. Historisch gesehen sind die Favoriten anlässlich der WSKF Weltmeisterschafts im fernen und nahen Osten sowie auch in Südamerika zu finden. Umso grossartiger ist der Erfolg der Schweizer Delegation einzustufen.
Dies ist jedoch kein Zufall, sondern das Resultat intensiver Vorbereitung. 13 Karatekas haben unter der Leitung von Murat Sahin, selber aktiver und international erfolgreicher Karateka, über das ganze Jahr hinweg intensiv auf diesen Saison-Höhepunkt hingearbeitet. Gemeinsam mit Murat Sensei haben auch Sahin Sensei, Bahattin Sensei und Andrea Sensei die Delegation vor Ort in Tokyo betreut und begleitet. Der Erfolg ist auch ihnen und der Aufbauarbeiten in den SSKF-Dojos zu verdanken.