Unihockey Fricktal
Erfolgreiche Damen-Heimrunde in Oberfrick

Andreas Lütold
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02.jpg Meret Herzog hält einen Penalty
03.jpg Rahel Fricker und Tanja Bircher freuen sich über einen Treffer
01.jpg Die Fricktalerinnen stimmen sich aufs Spiel ein
04.jpg Coach Zweiacker bei der Pausenansprache
06.jpg Lena Studer in Aktion
05.jpg Coach Zweiacker ist mit seinen Spielerinnen zufrieden
07.jpg Rahel Fricker behauptet den Ball
08.jpg Anja Fricker in Aktion
10.jpg Hartumkämpfter Zweikampf
12.jpg Melanie Wassmer in Aktion
13.jpg Tabea Berger in Aktion

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Die Fricktalerinnen konnten mit dem bisherigen Saisonverlauf mehrheitlich zufrieden sein, sie zeigten in den meisten Spielen erfrischendes Unihockey und so standen vor der Heimrunde in Oberfrick drei Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Dem Team von Coach Christian Zweiacker gelang es in dieser Saison aber noch nie, an einem Spieltag die volle Punktzahl einzufahren, ein Manko, das vor Heimpublikum ausgemerzt werden soll.

Die Spiele am Sonntagmorgen um 9 Uhr sind meistens nicht besonders beliebt, doch das Heimteam war von der ersten Sekunde an gewillt, das Spiel in die Hand zu nehmen. Entgegen dem Spielverlauf ging aber Beromünster in Führung. Es dauerte lange, bis auch die Fricktalerinnen ein erstes Mal jubeln durften, doch bis zur Pause erarbeiteten sie sich einen 3:1 Vorsprung. In der zweiten Halbzeit konnte Beromünster den Spielstand wieder ausgleichen, ehe die Fricktalerinnen durch Lena Studer mit einem schönen Solo und durch eine einstudierte Freistossvariante wieder auf 6:4 erhöhten. Als Leonie Studer von Teamkollegin Tabea Berger mit einem Zuckerpass bedient wurde und eiskalt zum siebten Tor einnetzte, war die Niederlage für Beromünster besiegelt, 7:5 endete dieses Spiel.

Die Fricktalerinnen konnten das Hinspiel gegen Kestenholz-Niederbuchsiten hoch gewinnen, kaum vorstellbar also, dass sich das zweite Spiel des Tages zu einem an Spannung kaum zu überbietenden Duell entwickeln sollte. Wiederum war es dem Gegner vorbehalten, das erste Tor des Spiels zu erzielen, erneut konnte das Heimteam aber reagieren und noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer erzielen. Coach Zweiacker machte seinen Spielerinnen in der Halbzeitpause klar, dass dieses Spiel nur mit grossem Team- und Kampfgeist gewonnen werden kann.
Kaum war das Spiel wieder im Gange, durfte Kestenholz nach einem unerlaubten Stockschlag zu einem Penalty antreten. Meret Herzog im Tor der Fricktalerinnen bewahrte in dieser schwierigen Situation die Ruhe und blieb Siegerin in diesem 1 gegen 1 Duell, und auch im anschliessenden Unterzahlspiel hielt sie ihr Team im Spiel.
Nun waren wieder Offensivaktionen des Heimteam gefragt. Nach einem schönen Trick von Tabea Berger fiel der Ball direkt auf die Schaufel von Leonie Studer, welche keine Mühe hatte den Ball in die gegnerischen Maschen zu befördern. Sechs Minuten vor Spielende zog der Trainer von Kestenholz sein Timeout ein und ersetzte beim anschliessenden Freistoss den Torhüter durch eine weitere Feldspielerin. Durch diese Überzahlsituation gelang ihnen den 2:2 Ausgleich, das Spiel konnte wieder von vorne beginnen.
Die Zuschauer hatten sich bereits mit einem Unentschieden abgefunden, ehe sich 13 Sekunden vor Spielende die Ereignisse nochmals überschlugen. Rahel Fricker erkämpfte sich in der eigenen Hälfte den Ball und spielte diesen perfekt auf die Schaufel ihrer Mitspielerin Julia Reimann. Diese liess sich nicht zweimal bitten und bezwang die gegnerische Schlussfrau sicher zum vielumjubelnden 3:2 Führungstreffer. Unter tosendem Applaus des Heimpublikums brachten die Fricktalerinnen den Vorsprung über die Zeit und konnten so in Oberfrick auch den zweiten Heimsieg feiern.

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