Natur- und Vogelschutzverein Suhr
Einsatz für die Natur in Suhr

Hans-Ruedi Kunz
Merken
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

AKB Suhr im Einsatz für die Natur in Suhr Das Schnittgut wird zusammengenommen und aufgeschichtet

AKB Suhr im Einsatz für die Natur in Suhr Das Schnittgut wird zusammengenommen und aufgeschichtet

Einen lockeren, lichtdurchfluteten Wald, wie man ihn eher auf den Jurahöhen vermutet, findet man auch westlich des Suhrer Chopf, im „Lätt“. Dieser Waldzustand entspricht dem Waldbild des vorletzten Jahrhunderts, als Schweine und Ziegen im Wald weideten und die Bauern das Laub zusammenrechten, um es in den Ställen als Streue zu benützen oder ihre Laubsäcke zu stopfen. Diese Nutzungen schadeten zwar der Holzproduktion des Waldes, waren aber ein Segen für die Artenvielfalt. Viele Licht und Wärme liebende Arten profitierten von diesen lückigen Beständen und vom mageren Boden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Region Aarau pflegt der Natur- und Vogelschutzverein Suhr dieses Waldstück seit mehreren Jahren. Pflegen heisst hier mähen und wegschaffen des Materials. Vor allem Stockausschläge und Jungwuchs von Gehölzen werden regelmässig entfernt, damit die Krautschicht genügend Licht bekommt.

Dieses Jahr leisteten die Angestellten der AKB-Niederlassung Suhr hier ihren gemeinnützigen Einsatz. Top motiviert kamen sie unter der Leitung von Marco Garani am arbeitsfreien Samstag auf den Suhrer Chopf. Nach einer kurzen Einführung in den Sinn und Zweck der Arbeit ging es los: Freischneider starten, Gabel fassen! Meter um Meter fielen der Eschen- und Buchenaufwuchs und die Brombeerranken. Und der Wall entlang des Weges, wo das Material abgelegt wurde, wuchs und wuchs.

Neben der strengen Arbeit kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Bei einer Wurst vom Grill und einem Becher Wein wurde neue Energie für den Nachmittag geschöpft.

Bis zum Feierabend konnte eine erstaunlich grosse Fläche gemäht und sauber geräumt werden.

Die Natur wird diesen Einsatz zu danken wissen. Im letzen Jahr konnte bereits die erste Orchidee im „Lichten Wald Lätt“ nachgewiesen werden. Es wird nicht die letzte gewesen sein!