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EHC Basel verliert in Morges. Nur noch kleine Hoffnung für das Erreichen der Playoffs

Im Kampf um die letzten Playoffplätze verliert der EHC Basel gegen Star Forward mit 1:3. Headcoach Albert Malgin ist an diesem Mittwoch Abend nur mit 20 Spieler zu diesem Nachtragsspiel an den Genfersee gefahren. Die sich letzten Samstag beim Spiel in Dübendorf verletzten Gfeller und Cola blieben zu Hause.

Reto Büchler
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EHC Basel

EHC Basel

Uwe Zinke

In den ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen. Star Forward, welches bisher die wenigsten Tore in der Liga kassiert hat, agierte erwartungsgemäss aus einer stabilen Defensive heraus. Die ersten Abschlüsse hatte Basel durch Jeyabalan und Voegelin.

Die erste bessere Möglichkeit für die Westschweizer resultierte erst nach rund 11 Minuten. Lanciert wurde die Partie dann mit dem Tor von Derder, nachdem Millet das Bully gewonnen und auf den Torschützen zurückgepasst hatte.

Dieses Gegentor brachte Basel völlig aus dem Konzept. Das Zweikampfverhalten war nicht vorhanden und der Gegner damit zu weiteren Möglichkeiten eingeladen.

Das gleiche Bild im Mitteldrittel. Die Spieler von Basel schienen blockiert. Nach vorne fanden fast keine Aktionen statt. Erst gegen Ende des Drittels und nach dem 2:0 von Meyrat, nachdem man fast zwei Minuten lang den Puck nicht aus der eigenen Zone gebracht hatte, gab es noch Offensivaktionen mit Möglichkeiten durch Jeyabalan und Tuffet.

Einsatz im Schlussdrittel

Ein anderes Bild im Schussdrittel. Plötzlich stimmte der Einsatz zu 100%. Spieler der Gastgeber krachten an die Bande und viele Schüsse wurden abgegeben. Torhüter Fragnoli war jedoch an diesem Abend ein sehr guter Rückhalt seiner Mannschaft und vereitelte Torchancen von Tuffet oder Brügger. Die Waadtländer kamen nur noch zu einzelnen Kontern.

Eine davon verwertete Brot zum 3:0. Basel zeigte Moral und spielte weiter nach vorne. Mehr als den Ehrentreffer von Tuffet bei 6 gegen 5 Feldspieler gelang aber nicht mehr. Zu spät begann das Aufbäumen bei Basel.

Auch Nando Jeaybalan kann es nicht verstehen, warum man nach dem Gegentor eine Zeit lang nicht ins Spiel gefunden hat: «Der Start war nicht schlecht, aber dann ging nichts mehr. Star Forward wollte die Scheibe mehr und wie waren im Abschluss zu harmlos. Es war uns in dieser Phase nicht möglich dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen.

Im Schlussdrittel wollten wir nochmals alles probieren, leider zu spät.» Für den Samstag ist man auf doppelte Schützenhilfe angewiesen. Jeyabalan glaubt an die kleine Möglchkeit, die Playoffs noch erreichen zu können. «Klar, wir spielen gegen den Leader. Trotzdem müssen wir versuche so hoch wie möglich gewinnen.»

Dieses letzte Qualifikationsspiel gegen Sion findet am Samstag bereits um 16:15 Uhr statt. Das erreichen der Playoffs liegt nach der heutigen Niederlage nicht mehr In der eigenen Hand. Es braucht ein Sieg gegen Sion sowie Niederlagen von Seewen (zu Hause gegen Bülach) und Düdngen (auswärts in Thun). Trifft dies ein, müssen zudem noch 4 Tore bei der Tordifferenz gegenüber Düdingen wettgemacht werden.