Damenturnverein
DTV Villmergen auf Schnitzeljagd

31 Damen reisten nach Thun

Marcel Siegrist
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Am frühen Morgen des 12. September stiegen an den verschiedenen Busstationen der WM in Villmergen die Turnerinnen ein und fuhren nach Wohlen. Nachdem in Dottikon noch 2 weitere Mitglieder in den Zug gestiegen waren, war die Gruppe auf eine stattliche Grösse von 31 angewachsen. Die Reise führte über Othmarsingen-Aarau-Bern nach Thun. Unterwegs wurden durch Auslosung 5er-Gruppen gebildet. Gleichzeitig wurden die Unterlagen für den Foxtrail verteilt, damit man sich schon ein Bild von den zu erwartenden Aufgaben machen konnte.
Im Bahnhofbuffet wurden Kaffee und Gipfeli aus der Vereinskasse offeriert und um 10.00 Uhr begaben sich die Gruppen auf den Weg und folgten den Spuren des schlauen Fuchses. Die einzelnen „Trails" waren sehr verschieden und mehr oder weniger anspruchsvoll. Aber als Sicherheit war die Telefonnummer der Helpline bekannt. Am See entlang, dem Fluss folgend, die Villenviertel mit den ansprechenden Gärten, die Shoppingmeile bzw. Fussgängerzone, die Alleen neben dem Golfplatz, der Aussichtspavillon - Thun hat viele schöne Orte, die zum Verweilen einladen.
Genauso individuell wie die einzelnen „Trails", war das Eintreffen der einzelnen Gruppen am „Ziel": Die erste hatte knapp 2 Stunden gebraucht und die letzten trafen nach mehr als 3 Stunden ein. Mit dem Bus fuhr man vom Thuner Bahnhof Richtung See. Dort stieg man aus und nach einem 20-Minütigen Fussmarsch wurde direkt am See die wohlverdiente Mittagsrast eingelegt. Nachdem die Füsse im kühlen Nass erfrischt worden waren, marschierte man wieder zum Bus und fuhr weiter nach Spiez, wobei die Hälfte der Turnerinnen etwas früher ausstiegen und über den Spiezerberg durch die Rebberge mit wundervoller Aussicht auf See und Schloss nach Spiez wanderte.
Kurz vor 17.00 Uhr trafen sich wieder alle am Bahnhof, um die Heimfahrt anzutreten. Nadine scholl beim Umsteigen ein grosses Zigi-Zagi für die hervorragend organisierte, kurzweilige und interessante Turnfahrt entgegen. Auch Josy hat sich wieder einmal übertroffen und allen Teilnehmerinnen ein „Ansteckerli" mit stärkendem Inhalt gebastelt.

Text: Renate Wirth