UHC Tigersharks Kulm
Die Tigersharks fallen in den Winterschlaf

Matthias Amstutz
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Aus unerklärlichen Gründen konnten die Unterkulmer an die vergangenen Leistungen nicht anknüpfen und gingen erstmals mit leeren Händen nach Hause. Gegen Niederwil und Regensdorf gab es zwei 5-6 Niederlagen.

Nach dem erfolgreichen vergangenen Cupwochenende stand nun die Meisterschaftsrunde in Zuckerriet auf dem Programm. Diese Runde war für die Wynentaler wegweisend wie diese Saison verlaufen wird. Mit zwei Siegen legen die Tigersharks ein komfortables Polster um sich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Gehen die Aargauer zwei Mal als Verlierer vom Platz, finden sie sich wieder voll im Abstiegskampf.

Trainer R. Geiser forderte deshalb von seinem Team, dass sie an die starken vergangenen Leistungen anknüpfen und ihre Position mit weiteren Punkten im Mittelfeld festigen werden.

UHC Tigersharks Kulm 5-6 UHC F.P. Niederwil

Gegen diesen Gegner agierten die Tigersharks in der Vereinsgeschichte noch nie. Niederwil war in der vergangenen Saison in die höchste Spielklasse aufgestiegen. Insider-Informationen sagen, kommen die Thurgauer einmal in Spiellaune, sind sie für jeden Gegner sehr gefährlich und sind schwierig davon wieder zu stoppen. Aus diesem Grund forderte Coach Geiser von seinen Mannen von Beginn weg das Spielzepter zu übernehmen, Defensiv stabil zu stehen und parktisch keine Abschlüsse zuzulassen. Doch zu Beginn kam alles anders als vorgenommen. Niederwil erwischte einen besseren Start und die Kulmer standen oft neben den Schuhen. Einzig Torhüter Friedli war auf der Höhe und hielt vorerst seinen Kasten dicht. Doch nach acht Minuten war auch der Kulmer Schlussmann machtlos gegen die Offensiv-Power aus Niederwil. Dieser Treffer war wie ein Weckruf und die Unterkulmer fanden besser ins Spiel. Die Arbeit in der Offensive wurde mit drei Toren bis zur Pause belohnt.

Trotz der Führung musste in der zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung von den Aargauer her um den dritten Saisonsieg einzufahren.

Doch die Zuschauer sahen in der zweiten Hälfte das gleiche Bild wie zu Beginn des Spiels. Niederwil war die spielbestimmende Mannschaft. Die Wynentaler wurden nervös und kassierten eine dumme Strafe. Niederwil nutzte die Überzahl zum Anschlusstreffer aus. Die puschte die Niederwiler zusätzlich und es folgte postwendend der Ausgleich. Eine weitere ärgerliche Kulmer Strafe verhalf Niederwil zur erneuten Führung. Wenig später führten die Thurgauer erstmals mit zwei Treffern. Trainer Geiser war gefordert und nahm sieben Minuten vor Schluss sein Time-out. Er forderte von seinen Spielern eine Reaktion. Doch diese blieb lange Aus. Ein hin und her vor dem Kulmer Tor brachte sogar die erste 3 Tor Führung für den Gegner. In der Schlussphase konnten die Tigersharks an die Leistung von der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit anknüpfen. Doch diese Steigerung kam zu spät. Aus den Angriffsbemühungen resultierten zwei Treffer und somit ging das erste Duell nach Niederwil.

UHC Tigersharks Kulm 5-6 UHC Wehntal Regensdorf

Nach dem verkorksten ersten Spiel des Tages war für die Tigersharks klar, dass eine deutliche Steigerung her muss. Doch der Start ging erneut in die Hosen. Kurz nach dem Anpfiff staubte der Regensdorfer Angreifer einen Abpraller zum 0-1 ab. Die Tigersharks hatten in der Startphase weiter Mühe mit dem gegnerischen Offensiv-Hockey. Nach zehn gespielten Minuten lag Regensdorf bereits mit 0-3 in Front. Langte mussten sich die Zuschauer auf der Tribüne gedulden bis auch die Unterkulm offensiv ihre Akzente setzen konnten. Erneut der erste Block war es, welcher die ersten beiden Tore im Spiel erzielten. Doch eine Minute vor Schluss wurde die Aufholjagt gestoppt. Regensdorf erhielt ein Strafstoss, welcher zum 2-4 verwertet wurde.

Trainer Geiser war in der Pause gefordert und stellte seine Formationen um. Es dauerte fünf Minuten bis diese Änderungen Früchte trugen. Unterkulm erzielte den Anschlusstreffer. Wenig später agierten die Aargauer in Überzahl und nutzten kurz vor Ablauf der Strafe die numerische Überlegung zum Ausgleichstreffer aus. Doch bereits beim nächsten Einsatz liessen die Sharks dem Gegner viel zu viel Platz, was Regensdorf wieder den Führungstreffer brachte. Die Wirkung dieses Treffers war wie ein Schlag in das Gesicht. Auch beim nächsten Einsatz hatte Regensdorf zu viel Platz und lag wieder mit zwei Treffer in Front. In den letzten fünf Minuten hatten die Regensdorfer viel den Ball und die Kulmer waren mit viel Laufarbeit beschäftigt. So kam der Anschlusstreffer eine Minute vor Schluss zu spät.

Fazit

Die Tigersharks erwischten heute einen schwachen Tag. Sie konnten ihr Leistungspotential in den gesamten 80 Minuten nie abrufen. Auf diesem Niveau wird das knallhart bestraft und es resultieren am Schluss keine Punkte. Nun haben die Kulmer einige Tage Zeit ihre Köpfe zu leeren und danach an der Heimrunde am 13.11.2016 gegen ZuWu und Lengnau eine Reaktion zu zeigen.