Schweizerische Volkspartei
Die SVP Brugg zu den Einwohnerratstraktanden

Ja zur "Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg"

Marcel Siegrist
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Die SVP Brugg stimmt der definitiven Einführung der „Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg" zu. Es zeigte sich, dass die Dienstleistungen genutzt werden und zukünftig wird das wachsende Bedürfnis nach einer Informationsstelle sicherlich anhalten. Das Traktandum zur Erweiterung der Schulsozialarbeit auf die Primarstufe und den Kindergarten stiess auf weniger Begeisterung bei der SVP: „Die Analyse der aktuellen Situation in der Stadt und die Vorgaben des Departements Bildung, Kultur und Sport, zwingen uns einmal mehr in die Taschen zu greifen und eine weitere Person einzustellen".
Klare Zustimmung fand die Anstellung von Fachpersonen für den Schwimmunterricht an der Primarschule. Man ist sich einig, dass sich die auf drei Jahre beschränkte Sofortmassnahme gut bewährt hat.
Der Bericht und Antrag zur Schaffung einer zusätzlichen Stelle bei den sozialen Diensten zeigt klar, dass der Bedarf rasant steigt. Das bestehende Personal kann die Zunahme der Fälle kaum bewältigen. Leider ist es so, dass die grösseren Orte, mit den guten Sozialdiensten und den generellen Angeboten attraktiv für Sozialbezüger sind. So sind wir fast gezwungen hier eine zusätzliche Stelle zu schaffen, um die Mitarbeiter nicht noch zu Belasten und es nicht zu einer Zunahme der Fluktuation des Personals kommt.
Die Erweiterung der Urnenfeldanlagen und Neugestaltung des Gemeinschaftsgrabes ist nötig und sinnvoll. Der Trend geht ganz klar immer mehr Richtung Urnen- oder Gemeinschaftsgrab, mit dieser Vorlage wird diesem Bedürfnis, mit einer schönen und stilvollen Anlage Rechnung getragen.
Gegen den Schluss der Fraktionssitzung der SVP Brugg fühlten sich die Mitglieder in der Zeit zurückversetzt, als es um das Postulat betreffend Sicherheit in der Brugger Altstadt ging. 2005 hat die SVP eine Motion Sicherheitskonzept dem Stadtrat überwiesen, welches an zwei Einwohnerratssitzungen für Gesprächsstoff sorgte und nur mit einem Polizeikonzept abgetan wurde.
Zwischenzeitlich hat der Stadtrat reagieren müssen und es wird versucht in der Altstadt wieder vermehrt für Ordnung zu sorgen. (pvn)