Eidgenössisch-Demokratische Union
Die Minarette kommen mit Gepäck

Aktueller Informationsabend der EDU Bezirk Aarau

Drucken
Teilen
3 Bilder

Die Präsenz des Islam in unserem Land wird immer deutlicher wahrgenommen. Die Befürworter der Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» weisen denn auch auf den wachsenden Einfluss des Islam und dessen Machtanspruch hin. Was es konkret bedeutet, in einer islamisch geprägten Gesellschaft zu leben, schilderte der Marokkaner Said am Informationsabend der EDU Bezirk Aarau zum Thema «Christenverfolgung im Schatten des Minaretts».

Viele Jahre war Said überzeugter Muslim. Damals erschien ihm noch selbstverständlich, dass jeder Moslem in jedem Gebet die Juden und Christen verfluchen muss - auch in Europa. Nach fünf Jahren innerer Kämpfe wurde Said Christ. Nicht nur in seiner Familie und Umgebung, sondern auch von staatlicher Seite bekam Said die in unseren Ländern vielgepriesene «Toleranz des Islam» gegenüber Andersgläubigen zu spüren. «Wer in einem islamischen Land seinen christlichen Glauben bekennt, muss mindestens mit 5-15 Jahren Gefängnis rechnen», erzählt der heutige Pfarrer einer christlichen Gemeinde in Marokko. Was ist die Sicht der Moslem über die westliche Welt? «Das ist einfach», beschreibt der Referent. «Der Islam ist die einzige Religion. Der Islam ist aber nicht nur eine Religion, sondern eine Gesellschafts- und Staatsform.»

Trotz seinen erschütternden Erfahrungen bezüglich islamischer Machtausübung plädiert Said für die Unterscheidung zwischen den Muslimen und dem Islam: «Viele Muslime sind nette Menschen. Der Islam aber verurteilt die anderen.» Und welchen Stellenwert hat das Minarett in einem islamischen Land und für die Muslime dort? Saids Antwort kommt schnell und aus persönlicher Erfahrung: «Das Minarett ist das Zeichen der Präsenz des Islam. Es zeigt: dieses Land gehört dem Islam, hier herrscht das Recht des Islam.»

Im zweiten Teil seines Vortrages ging Said auf die aktuelle Situation in der Schweiz ein und beantwortete Fragen. «Das Minarett kommt nicht alleine, sondern mit Gepäck», ist der Ex-Muslim überzeugt. «Zum Gepäck gehört, dass die ganze Gesellschaft islamisch beeinflusst werden soll. Dies schliesst die Unterdrückung der Frau ein.» Auf die Frage, ob der Islam in der Schweiz denn nicht ein anderer, ein friedlicher sei, antwortet der Marokkaner aus der Praxis: «Als Minderheit gibt sich der Islam friedlich, aber als Mehrheit ist er aggressiv.»

Was rät Said der Schweiz? Eindringlich fordert er die Anwesenden auf: «Nehmen Sie die Anti-Minarett-Initiative an. Stimmen Sie Ja!» Dies unterstreicht auch der EDU-Bezirkspräsident und Moderator des Abends, Grossrat Samuel Schmid: «Noch haben wir die Möglichkeit, der Islamisierung entgegen zu wirken und über eine solche Frage abzustimmen. Setzen wir ein klares Zeichen: Ja zu unserem Land, Ja zu unseren christlichen Werte, Ja zur Initiative!»

Aktuelle Nachrichten