Grüne
Die Grünen begrüssen die Aufstockung der sozialen Dienste

Zur Einwohnerratssitzung am 10. September

Marcel Siegrist
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Die grünen Brugg begrüssen, angesichts des steigenden Aufwands und der zunehmenden Komplexität der Aufgaben, die Personalaufstockung der Sozialen Dienste Brugg. Natürlich gehen sie davon aus, dass im Vorfeld die Aufgaben grundsätzlich gestrafft wurden. Auch die Erweiterung der Schulsozialarbeit auf Primarschule und Kindergarten, ist eine sinnvolle Massnahme mit hoher präventiver Wirkung. In diesen Schulstufen sind die Kinder einfacher zu führen und Eltern direkter ansprechbar. Die Überführung der befristeten in eine ständige Stelle für eine Schwimmlehrperson betrachten die Grünen Brugg im Wasserschloss als eine Notwendigkeit. Die „Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg", als Mandat bei der Pro Senectute angegliedert, hat die Bewährungsprobe bestanden. Die Grünen hoffen, dass dieser Auftrag des Kantons in Zukunft auf regionaler Ebene weiter entwickelt werden kann.
Elektromobilität ist sicher ein Zukunftsthema. Dieses darf aber nicht primär aus der Perspektive des Stromabsatzes und der IBB betrachtet werden. Vielmehr wünschen die Grünen Brugg eine Bedarfsklärung aus Sicht der Stadt und ihrer Bevölkerung. Es müsste auch sichergestellt werden, dass die "saubere Energie" nicht aus Dreckschleudern wie z. B. Kohlekraftwerken bezogen werden. Bekanntlich macht der Strom an der Grenze nicht Halt. Sonst erkaufen wir unsere so gepriesene Lebensqualität auf Kosten anderer.
Sicher keine hohe Priorität hat die Überarbeitung des Dienst- und Besoldungsordnung, auch wenn eine Anpassung z.B. an die heutigen, flexibleren Arbeitszeiten sicher sinnvoll wäre. Die Grünen Brugg anerkennen den Handlungsbedarf in der Altsstadt, stehen aber den vorgeschlagenen Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit skeptisch gegenüber. (bas)