Pfadi
Die ganze Pfadi Wohle im Pfingstlager

Das Pfingstwochenende nimmt in der Pfadi-Agenda traditionsgemäss einen speziellen Platz ein - das Pfingstlager steht an. Anders als in den Vorjahren wurde dieses Mal ein Lager für die gesamte Pfadi Wohle geplant.

Marcel Siegrist
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120 Pfadis und 20 Leiter nahmen vergangenes Wochenende am Abteilungs-Pfingstlager in Strengelbach bei Zofingen teil. In letzten Jahren hatten alle Gruppen der Pfadi Wohle jeweils ein eigenes Pfingstlager durchgeführt. Anders diese Pfingsten: Die jüngsten Biber waren zusammen mit den Bienli und Wölfi, den Pfadern und Pfadisli sowie den Pios zusammen im Lager, sprich die ganze Pfadi Wohle am gleichen Ort. Sogar der Altpfadfinderverein war vertreten und kochte am Samstagabend für viele hungrige Pfadis das beliebtes Pfadimenü Älplermagronen.

Das Pfingstlager stand unter dem Motto „Vier Elemente". Eine Forschergruppe war bei Recher-chen auf die Existenz eines fünften Elements gestossen, welches sie aber noch nicht genau iden-tifizieren konnten. Um dieses Problem zu lösen, war die Hilfe von vielen klugen Pfadis jeglichen Alters gefragt; da kam die Pfadi Wohle gerade recht.

Die Idee, die ganze Pfadi Wohle an Pfingsten zusammen zu bringen, entstand im internen Aus-bildungsweekend im vergangenen Herbst. „Der Gedanke, einen stufenübergreifenden Anlass auf die Beine zu stellen, hat uns motiviert", erzählt der Wölflileiter Fabian Pertl v/o Merlin, „Es ist eine Herausforderung, das Programm so zu gestalten, dass man allen Bedürfnissen gerecht wird." In der Tat war der Aufwand für die Programmgestaltung gross, um die Bedürfnisse der älteren Pfa-dis und der Jüngeren unter einen Hut zu bringen. Dies gelang zum Beispiel dadurch, dass in den Spielen verschiedene Aufgaben zu erledigen waren. So konnten die Älteren die strategischen Spielzüge übernehmen, während sich die Jüngeren dem Basteln widmeten.

In verschiedenen Aktivitäten auf dem Lagerplatz in Strengelbach erspielten sich die Pfadis Puzz-leteile, welche zum fünften Element gehörten. Durch Kampfgeist, Teamwork und vollem Einsatz konnten schliesslich alle Puzzleteile gesammelt und zusammengesetzt werden - und auf dem riesigen Puzzle zeichnete sich das Pfadi-Signet, die Lilie, ab. Einmal Pfadi, immer Pfadi! Das fünfte Element war gefunden und die Aufgabe erfüllt. So machten sich die Jüngsten, die Biber, wieder Richtung Wohlen auf, während die älteren Pfadis noch in den Genuss von einem Abend-geländespiel kamen.

Annina Stettler v/o Frappée, die Hauptlagerleiterin, blickt auf ein gelungenes Wochenende im Sinne der Pfadi zurück. „Es ist immer positiv, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen, und dann auch zu sehen, dass es den Pfadis Spass macht." Die Lager der Pfadi Wohle, so auch die-ses Pfingstlager, werden unter Jugend&Sport sowie „Rüeblichrut" (Suchtprävention der aargaui-schen Jugendverbände) angemeldet. „Durch meine Tätigkeit als Lagerverantwortliche kann ich das Gelernte aus den Ausbildungskursen von Jugend&Sport und „Rüeblichrut" praktisch umsetz-ten", ergänzt die Pfadileiterin.

Das Abteilungspfingstlager hat begeistert - vom jüngsten Biber bis zum Leiter! Und ein weiteres Gemeinschaftserlebnis, welches den stufenübergreifenden Zusammenhalt der Pfadi Wohle förderte, ging ohne Zwischenfälle über die Bühne. Die Pfadis werden sich wohl noch lange an dieses spezielle Pfingstlager erinnern.

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