Turnerinnen Sport Verein
Der Turnerinnen-Sportverein Birmenstorf auf reisen

Marcel Siegrist
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Es wurden zwei wettermässig gar nicht so schöne Reisetage für das Wochenende vom 25./26. Augsut 2012 angesagt. Nichts desto trotz versammelten sich neunzehn Turnerinnen des TISV Birmenstorf bei der Bushaltestelle zur traditionellen zweitätigen Vereinsreise.

Einmal mehr hatten die Reiseleiterinnen Thery Vögtlin und Susy Wicki eine gluschtige Reise ausgeheckt. Mit dem Bus nach Baden dann mit dem Zug nach Chur und weiter mit dem Postauto nach Laax. Bei herrlichem Sonnenschein wurden dann zwei Wandergruppen gebildet: Eine sportliche, aktivfreudige Gruppe und eine gesellige, seniorenfreundliche Gruppe. Die jüngere Generation wanderte via Felsbachschlucht zum Crestasee und via Conn zum Caumasee und erlabten sich ab dem herrlichen Ausblick auf die Rheinschlucht. Die gemütlichere Wandergruppe genoss die herrliche Wanderregion rund um den Caumasee. Ei, ei, ei, welch Naturparadies in unserer schönen Schweiz. Wer will den „da“ in die Ferne – sprich Ausland – reisen, wenn das Schöne so nahe liegt? Dank Wetterglück konnte das mitgebrachte Picknick aus dem Rucksack am See genossen werden. Einige wenige zogen die Wanderschuhe aus und wagten einen Wasserspaziergang im See. Aaaahhh, war das eine Wohltat, doch Achtung vor den spitzigen Kieselsteinen! Die Turnerinnen sind sich nicht mehr gewohnt barfuss zu laufen und die Kieselsteine im See verursachten ein feines Peeling an den Füssen! Eine Fussmassage mal gratis zu geniessen ist doch mal ganz was anderes?! Leider setzte am späteren Nachmittag Regen ein, so dass die Turnerinnenschar die Regenmäntel hervornehmen musste und sich dann mehr oder weniger nass unserer Unterkunft näherten. Mit einem feinen Abendessen wurde dieser erste Reisetag abgeschlossen. Bei einigen dauerte der Abend allerdings noch etwas länger, denn.......die Hotelbar war noch geöffnet.....

Am Sonntagmorgen zeigte sich der Himmel bedeckt aber nichts desto trotz, wollten wir das beabsichtigte Wanderprogramm durchführen. Bekanntlich gibt es ja kein Schlechtwetter beim Wandern sondern nur schlechte Wanderkleider! Doch an diesem Morgen meinte es Petrus mit dem Wetter gar nicht so gut. Auf die Wanderung zur Runca-Höhe musste verzichtet werden also wanderte die „Elitetruppe“ zur Foppa hinauf. Die gemächlichere Seniorengruppe benutzte die Sesselbahn zur Alp Foppa. Doch auch diese Gruppe wurde vom Regen nicht verschont. Auf der Bahnfahrt wurden die Regentropfen immer stärken, so dass wir dann etwas nass in dieser schönen Alpenwirtschaft einkehren konnten. Nun denn, was wird gemacht, wenn’s draussen hudelt und unfreundlich ist? „Frau“ geniesst die Geselligkeit, schwatzt, diskutiert und informiert über Neuigkeiten. Einige verlangten Jasskarten und versuchten ehrlich zu spielen– ohne entsprechende Hinweise wie

z. B. „Esch es ächt besser ond oder obe abe...“, „Hand ofs Herz“, oder muess mer ächt bald d’Schneeschuuufle weder före näh? Unsere gute Laune konnte das Schlechtwetter nicht wegnehmen. Ab dem Mittag verzogen sich die dunklen Wolken uns so konnte von der Alp Foppa Richtung Fidaz weiter gewandert werden. Bei herrlichem Sonnenschein konnte dann im Freien ein feines Dessert genossen werden. Um viele Eindrücke reicher gings dann mit dem öV wieder nach Hause. Den beiden Organisatorinnen ein herzliches Dankeschön für diese eindrückliche Reise.

Ruth Rippstein