Natur- und Vogelschutzverein
Der NVN im Botanischen Garten Zürich

Maria Gschwend
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24 Teilnehmende des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf reisten nach Zürich und nahmen an einer Führung durch den Botanischen Garten teil.

Dieses Jahr hatte Beatrice Bühler das Programm für die Herbstwanderung zusammengestellt. Mit öV ging es zum Botanischen Garten, wo Ursula Wegmann, Gartenpädagogin, die Teilnehmenden bei der Cafeteria in Empfang nahm. Im mediterranen Garten erläuterte sie die Besonderheiten der südländischen Pflanzen. Oft schützen sie sich mit ihrem ätherischen Öl vor dem Austrocknen und wehren damit auch Frassfeinde ab. Die Korkeiche kann sich nach einem Waldbrand gut erholen, falls nur ihre äussere Korkschicht Schaden erlitt. Weiter ging es ins Alpinum, wo Frau Wegmann von mehreren Pflanzen über deren Einsatz im früheren Alltag zu berichten wusste. Beispielsweise wurde die antibakterielle Wirkung beim Räuchern des Meisterwurzes von den Walsern (Bergvolk) zum Reinigen der Ställe eingesetzt. Beim Teich staunten alle, dass die Begrünung der ganzen Oberfläche jedes Jahr mit Wassersalat, Wasserhyazinthe und weiteren Pflanzen neu erfolgt. In den Tropenhäusern erfuhr man viel Wissenswertes über fremde und doch bekannte Pflanzen. Der Ingwer ist eigentlich keine Wurzel sondern ein unterirdischer Ausläufer, welcher wieder neu zu spriessen beginnt. Während der weisse, der schwarze und der grüne Pfeffer vom Pfefferstrauch stammen, kommt der rote Pfeffer von einem Baum. Ins Staunen versetzte die Ameisenakazie: Ihre Stacheln sind gross, indes harmlos. Doch die Ameisen, welche in den Stacheln wohnen, können manchem Feind den Garaus machen.

Nach der interessanten Führung entschied jede teilnehmende Person selber, ob sie noch etwas im Garten verweilen oder sich auf die Heimreise begeben wollte.

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