Primarschule
Das letzte Skilager der Schule Umiken

Eine 40-jährige Tradition geht in Savognin zu Ende.

Marcel Siegrist
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Das letzte Umiker Skilager wurde am Sonntag, den 1. Februar 2009 gestartet - eine 40ig jährige Skilagertradition geht zu Ende! Trotz dessen reiste die 34-köpfige Truppe mit unübersehbarer Fröhlichkeit nach Savognin.
Der erste Abend wurde mit einem ausgiebigen Nachtschlitteln eröffnet, mit Kuchen als Bettmümpfeli beendet. Gerade zwei Geburtstagskinder wurden am folgenden Morgen mit einem lautstarken Happy Birthday begrüsst und am Abend mit einer kleinen Party überrascht. Leckere Torten versüssten den Abend zusätzlich und liessen alle glücklich zu Bett gehen.
Da das Wetter bis anhin nicht ganz mitspielte, motivierte das strahlende Blau am Dienstagmorgen die Equipe ungemein. Die ehrgeizigen Snowboardanfängerinnen machten riesige Fortschritte und auch die restlichen Ski- und Snowboardfahrer genossen die tollen Pistenverhältnisse.
Abends zeigten die Kinder ihre Kreativität bei einem Dorf-OL. Dabei entstanden teils wahnsinnig originelle und auch lustige Fotos, die für einen Wettbewerb verwendet wurden.
Tags darauf fuhren alle Lagerteilnehmer, exklusive Lisbeth, die wunderbare Köchin, mit dem Sessellift den Berg hinauf und machten ein gemeinsames Foto. Die Wartezeit auf das Nachtskifahren wurde mit einem altbewährten, aber doch unterhaltsamen Lottospielen überbrückt. Währenddessen begannen die Bäuche langsam zu knurren und das Spaghetti-Festmahl konnte kaum noch erwartet werden. Endlich auf der Piste rasten die Kids samt Leiter die beleuchtete Strecke mehrmals hinunter. Als krönender Abschluss des Abends erwartete Lisbeth das letztendlich erschöpfte Volk mit selbstgebackenem Apfelstrudel, Vanillecrème und Vanilleglacé.
Das sechsköpfige Leiterteam kümmerte sich durch und durch die ganze Woche um die Kinder. So wurden Wehwehchen verarztet, an Bindungen hantiert, Bretter gewachsen und gar ein neues Snowboard besorgt. Zahlreiche Spender unterstützten das Lager tatkräftig, so dass der Aufenthalt in Savognin nochmals richtig genossen werden konnte.

Christian Schibli, Tanja Rey