Natur- und Vogelschutzverein
Dank Wetterglück Fledermäuse gesichtet

Maria Gschwend
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Die diesjährige Herbstwanderung des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf fand bereits im August statt, weil sie mit einer Fledermausexkursion verbunden werden sollte.

Herbstlich, aber doch sonnig zeigte sich das Wetter. Vom Treffpunkt beim Kollerhaus ging es kurz nach 16 Uhr zu Fuss los Richtung Fohrhölzli. Von dort marschierte die Gruppe dem Wald entlang nach Fislisbach und weiter zur Herzogshütte, wo sie von Theres Gschwend mit Getränken und einem bereits entfachten Feuer empfangen wurde. Weitere Teilnehmende stiessen dazu. Es wurde grilliert und die Geselligkeit gepflegt. Schon bald war Zeit zum Aufbruch. Unterwegs wurden viele Neophyten entdeckt. An verschiedenen Stellen waren die Spuren vom Sturm Lothar noch immer deutlich erkennbar. Auf der Höhe des Kreuzliberges öffnete sich der Blick ins Limmattal und in die Tiefen des Teufelkellers, deren Entstehung durch die vorgetragene Sage den Anwesenden erklärt wurde.

Schliesslich traf die Gruppe in Baden die Exkursionsleiterin Sarah Knecht. 19 Interessierte nahm sie entlang des Limmatufers abwärts Richtung Kraftwerk mit. Unterwegs erläuterte sie, dass von den in der Schweiz lebenden 100 Arten Säugetieren 30 Arten Fledermäuse sind. Eine Fledermaus frisst 2'000 – 3'000 Insekten pro Tag. Jede Art hat ihre typische Frequenz. In der Abenddämmerung konnten die Teilnehmenden selber mit Detektoren Fledermäuse orten. Zwerg- und Rauhhautfledermäuse sowie der Grosse Abendsegler wurden in luftiger Höhe entdeckt. Über dem Wasserspiegel jagten Wasserfledermäuse nach Insekten. Beeindruckt von den Beobachtungen kehrten die Teilnehmenden mit dem Bus nach Niederrohrdorf zurück

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