Damenturnverein
Damenturnverein Leutwil auf Reisen

Trottibikes und Treppensteigen waren das Highlight der diesjährigen Turnfahrt des DTV Leutwil

Marcel Siegrist
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7 aufgestellte, fröhliche Turnerinnen trafen sich am Samstag in Leutwil an der Bushaltestelle. Man war sich einig, das kann nur gut kommen, das Wetter war gut. Via Teufenthal-Aarau-Olten-Bern gelangten wir nach Interlaken. Von dort fuhr uns das Grindelwaldbähnli an unseren Ausgangsort. Während der Fahrt konnten wir beobachten wie unzählige Läufer, schnaufend und mit sich kämpfend den Jungfrau Marathon bestritten. Doch wir alle waren froh nur Zuschauer sein zu dürfen. In Grindelwald angekommen wartete an einem lauschigen Plätzchen mit bester Aussicht ein deftiger Apéro auf uns. Frisch gestärkt führte uns der Bus auf die Bussalp. Von dort nahmen wir den Weg zum Bachalpsee und dann zur First unter die Füsse. Dieser Marsch war sehr schweisstreibend, obwohl wir hie und da sogar neben einem Häufchen Schnee vorbeiliefen. In unserem Nachtlager, Berghaus First, angekommen, fing der gemütlichere Teil an. Bei bester Laune, gutem Essen, einem guten Tropfen Wein, Spiel und Spass verging der Abend im Nu. Erfüllt vom Erlebten und schon ein wenig Müde, mit den Gedanken aber schon am nächsten Tag, was der wohl schönes bringen wird, schlummerten alle dahin. Am frühen Morgen, wurden wir von feinem Gipfeliduft sanft aus dem Schlaf geholt. Ein reichhaltiges Frühstück wartete auf uns. Dann ging es weiter bis zur Mittelstation First-Bort. Nach einem Apéröli warteten die Trottibikes auf uns. Die Instruktionen erhalten, den Helm gefasst und angeschnallt düsten wir Kurve um Kurve den Hang hinunter. Unten angekommen, waren wir uns alle einig, dass das ein super, tolles Erlebnis war. Schon ging es weiter mit dem Bus zur nächsten Attraktion, zur Station Wetterhorn. Dort stärkten wir uns. Anschliessend nahmen die, die dieses Hindernis überwinden konnten, 890 Holzstufen in Angriff, die über und zwischen den Felsen hindurch, zu einem Plateau und von dort über eine Hängebrücke zum oberen Gletscher führte. Das war ein Highlight. Schon bald ging es dem Ende entgegen. Nach einem Fussmarsch nach Grindelwald, bestiegen wir die Bahn wieder nach Hause. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Monika für die gelungene Organisation. (est)

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