Schützengesellschaft
Boswiler Schützen mit Goldlorbeer

am Eidgenössischen Schützenfest der Region Aarau

Marcel Siegrist
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Mit einem Sektionsdurchschnitt von 95.202 in der Kategorie 1 vermochten die Boswiler Schützen ihre hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Der zweite Rang im Bezirk Muri und der 59. Rang gesamtschweizerisch unterstreichen diesen tollen Erfolg. Bei der anschließenden Schützenreise gab es also genügend Gründe zum Feiern.
Mit einer Teilnehmerzahl von 38 Schützinnen und Schützen, darunter 13 Jungschützinnen und Jungschützen, reisten wir am Freitagmorgen nach Suhr. Alle waren guter Dinge und freuten sich auf den bevorstehenden Tag.
Schon zu Beginn des Tages waren die ersten Spitzenresultate zu bejubeln. Aufgrund der aufkommenden Hitze wollten alle Schützen einen möglichst großen Teil des Wettkampfes am Morgen absolvieren. Am Nachmittag wurde es dann auch immer schwieriger gute Resultate zu erzielen. Doch die meisten waren mit sich selber zufrieden. Details zu den Ranglisten findet man unter www.aarau2010.ch.
Am späten Nachmittag ging es per Extrafahrt zurück ins Schiesszentrum nach Rupperswil, um sich dort die Kränze anstecken zu lassen. Besonders zu erwähnen ist, dass drei Jungschützen die erstmals an einem Eidgenössischen teilnahmen auf Anhieb den fünffachen Kranz schossen.
Als alle ihre Auszeichnungen bezogen hatten machten wir uns auf den Weg nach Grafenhausen, der ersten Station der diesjährigen Vereinsreise.
Sobald die Zimmer im Gasthof Tannenmühle bezogen waren, bekamen wir den Apéro serviert.
Kulinarisch wurden wir mit köstlichen Fischspezialitäten verwöhnt, wofür das Hotel Tannenmühle bis über die Landesgrenze bekannt ist.
Nun blieb genügend Zeit, um auf die guten Resultate anzustossen und den Tag Revue passieren zu lassen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Full-Reuenthal. Zuerst besichtigten wir das Festungsmuseum in Full. Wir bekamen interessante Einblicke in die Militärstrategien des 1. Weltkrieges und in das Leben der Soldaten in der Festung. Bei der Führung durch die ganze Festung konnten wir uns ein Bild über die damalige Lage machen und der Fachmann hatte auf jede Frage eine fachkundige Antwort bereit.
Nicht weit entfernt vom Festungsmuseum steht das Schweizerische Militärmuseum von Reuenthal.
Unzählige Panzer und andere historische Militärgefährte konnten bestaunt werden und weckten Erinnerungen an den eigenen Militärdienst.
Die perfekt organisierte Schützenreise und damit der Abschluss des Eidgenössischen Schützenfestes 2010 neigte sich langsam dem Ende zu.
Jedoch ließen wir es uns nicht nehmen, den Tag im Restaurant Sternen ausklingen zu lassen. (ake)

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