Senioren Oberentfelden
Besuch des Weingutes "Heidelberg", Maienfeld

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9 Bilder
Weingut "Heidelberg" H.P. Lampert
Blick in den Weinberg
aufmerksame Senioren im Rebberg
Referat im Weinkeller
Degustation in der Weinlaube
Ausblick vom Weinberg
Schloss Brandis
Mittagessen im Schloss Brandis

62 Senioren meldeten sich am 17. August an für die Ausfahrt und den Besuch des Weingutes Heidelberg in Maienfeld, wo auf 5 Hektaren Fläche ca. 28000 Rebstöcken stehen. Petrus war wohl in den Ferien und hatte als Wettergott einen gar schlechten Stellvertreter bestimmt. Es schüttete nämlich schon vor dem Start und nach der Abfahrt um 7 Uhr auf dem ersten Streckenteil wie aus Kübeln. Offensichtlich wirkte sich dieser Starkregen auch auf den Verkehr auf der Autobahn aus, waren doch laut Verkehrsmeldungen mit Stau-Wartezeiten von bis 20 Minuten zu rechnen. So umfuhren unser Car und der Kleinbus flugs die Staustrecken. Der zweite Versuch, in Lenzburg zur Autobahn zu gelangen, war erfolgreich und ermöglichte endlich eine zügige Fahrt bis zum Zwischenhalt im Hotel Churfirsten in Walenstadt. Hier offerierte unsere Kasse Kaffee und Gipfeli.

Gestärkt erreichten wir Maienfeld und nach einem kurzen Fussmarsch das Weingut vom Hans-Peter Lampert. Nach der Begrüssung wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine besuchte zuerst den Weinberg mit dem schmucken Rebhäuschen. Hier hörten sie von Herrn Lampert viel Interessantes über die vielseitige Arbeit an und mit den Trauben und Reb-stöcken. Zwei Drittel davon sind mehr als 20 Jahre, die ältesten sogar über 45 Jahre alt. Die andere Gruppe stieg in den Weinkeller hinunter, wo der Kellermeister Silas Hörler viel zu erzählen wusste über die eigentliche Kellerarbeit und den Weinausbau, Behandlung des Traubensaftes bis hin zu köstlich mundenden Weinen verschiedener Art. An beiden Orten durften wir diverse Weine degustieren.

Bevor die beiden Gruppen ihre Standorte am Nachmittag zum zweiten Teil der Besichtigung wechselten, bezogen wir im 1. Stock des Schlosses Brandis den schön gedeckten Saal, wo wir gediegen tafelten. Zügig wurde das vorbestellte Mittagessen aufgetragen, übrigens mit Nachservice!

Beide Gruppen trafen sich nach den jeweiligen Besichtigungen wieder vor dem Weingut, marschierten gemeinsam hinunter ins Dorf, wo uns die beiden Chauffeure wieder aufnahmen. Um 17 Uhr begann die Rückfahrt nach Hause, nicht ohne wieder die Route wegen Stau ändern zu müssen. Es reichte trotzdem noch für einen kurzen Zwischenhalt im Rest. Mühlerad in Altendorf. Über Oberwil-Lieli, Wohlen, Lenzburg erreichten wir schluss-endlich wieder unser Oberentfelden.

Die beiden Verantwortlichen für diesen Ausflug, Peter Fedeli und Alfred Zybach, durften viele lobende Dankesworte entgegennehmen. Ebenso die beiden Chauffeure für die wie immer angenehme ruhige Fahrt.

Rolf „Bari“ Häusler 19. September 2016