Senioren Oberentfelden
Besuch des SBB-Reparaturcenters

Rolf Häusler
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sbb022[1].jpg eine der 8 Gruppen
sbb034[1].jpg Bereit für das Referat von Martin Fischer, Chef des Rep.-Centers Zch-Altstetten
DSC05515.JPG "Grubenarbeiter" unter einer Lok

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Invasion von orangen Männlein in Altstetten!!? NEIN!! Entwarnung!! Es waren nur die etwas über 100 Oberentfelder Senioren, eingekleidet in Sicherheitswesten, im Areal des Reparaturcenters. Doch von vorne:

Am Nachmittag des besagten Mittwochs bestiegen um 13 Uhr 108 (!) Senioren zwei Cars und einen Kleinbus zur letzten Ausfahrt dieses Jahres. Unterwegs wurden die „Jungsenio-ren“ und die Oberentfelder-Neuzuzüger herzlichst begrüsst und ermuntert, weiterhin an den Anlässen der Seniorenvereinigung Oberentfelden teilzunehmen. Für die Organisation dieser Ausfahrt zeichnete übrigens Otto Schmid verantwortlich.

In Altstetten wurden wir im grossen Kantinesaal von Martin Fischer, seines Zeichens Chef des Reparaturcenters und wohnhaft in Oberentfelden, herzlich begrüsst. Es sei schon eine grössere Anstrengung nötig gewesen, unsere vorgesehene Besichtigung zu organisieren. Sei es personell, die Anzahl Führer zu bestimmen als auch das Kantinepersonal und die Küche auf die grosse Zahl von Zvieritellern vorzubereiten.

Nach dem Einführungsreferat, unterlegt mit Bildern und vielen Zahlen über Grösse und Mitarbeiter des riesigen Betriebes wurden wir in 8 Gruppen aufgeteilt und machten uns auf den ausgedehnten Marsch durch die verschiedenen Hallen und das grosse Gelände (100‘000 m2). Für unsere gehbehinderten Kameraden wurde eine separate Führung mit einem SBB-Busli durchgeführt! Imposant, wenn man eine Lok oder gar eine ganze Kompo-sition aufgebockt von unten bestaunen kann. Alles ist soooo riesig! Die Achsen, die Getriebe, die Kühlaggregate bis hin zu den technischen Finessen der Toilettenanlagen. Und erst das riesige Ersatzteillager!

Voll von Eindrücken, aber auch schon ein wenig müde, trafen sich alle Gruppen kurz nach 16 Uhr wieder im Kantinesaal, wo uns vom Personal und Küchenchef die vorausbestellten Teller serviert wurden. Es war gut organisiert. Trotzdem verging halt eine geraume Zeit bis die 4 Menü-Varianten verteilt waren und auch der allerletzte Senior noch seine Bratwurst mit Pommes vor sich stehen hatte.

Zufrieden und beeindruckt bestiegen wir um 18 Uhr wieder unsere Cars, nicht ohne uns beim Chef und seinen Mitarbeitern zu bedanken und zu verabschieden. Trotz Feierabendverkehr erreichten wir Oberentfelden ohne Stau, so dass es für Einige noch zu einem Schlusstrunk reichte. (Bari)