Senioren Oberentfelden
Besuch der Tell-Spiele

Rolf Häusler
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag
4 Bilder
Kapelle
Das Dörfli
Viehtrieb

Bilder zum Leserbeitrag

Google "Tellspiele 2013"

Senioren Oberentfelden in Begleitung besuchen am 15. August 2013 die Tell-Spiele in Interlaken/Matten

Das Organisationsteam um Alfred Zybach hatte sich für den August etwas ganz Spezielles ausgedacht! Rund 70 Personen interessierten sich für die TELLSPIELE in Interlaken/Matten. Trotzdem die Tellspiele bei jung und alt sehr bekannt sind, gab es doch viele Leute, die noch nie an so einer Freilichtaufführung waren.

Um 17.30 Uhr wurde uns eine Führung durch die Tellspiel-Arena offeriert. Statt Kulissen waren Häuser in Holz und Stein fest aufgebaut. Im Theater hatte jeder das zu ihm passende Haus. Tell z.B. wohnte mit seiner Familie in einem Holzhaus, der Adel in steinernen Häusern. Ausser einer Beteiligung von ca. 150 Schauspielern pro Abend waren auch Pferde, Kühe, Ziegen, Esel, Maulesel und für die Adligen ein Irish Greyhound dabei.

Um 20 Uhr war es soweit! Schillers Tell konnte beginnen. Die Soldaten ritten mit ihren wunderbaren Pferden im „Garacho“ von rechts durch die Bühne. Von links präsentierte sich ein Alpaufzug mit geschmückten Kühen, weiter folgten braune Ziegen – einfach alles, was damals dazu gehörte. Der Auftritt der einzelnen Schauspieler, aber auch in den grossen Gruppen war sehr schön gestaltet. Natürlich waren alle gespannt, wie es sein wird, wenn Tell mit der Armbrust den Apfel von Walterlis Kopf schiesst. Da hatte der Regisseur eine glänzende Idee: Während Tell sich für den Schuss bereit machte, ritt ein Soldat auf die Bühne und inszenierte ein solches Durcheinander, dass die Zuschauer den alles entscheidenden Apfelschuss glattweg verpassten.

Wenn man sich diese Geschichte richtig zu Gemüte führt, muss man zugeben, dass es immer Völker gibt, die für ihre Freiheit kämpfen müssen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass auch wir uns bewusst sind, dass die Freiheit nicht selbstverständlich ist und wir immer darum besorgt sein müssen.

Wir danken den Organisatoren für diesen gelungenen Ausflug herzlich. (Text: Rosmarie Farnhammer)

Aktuelle Nachrichten