Kein Atommüll im Bözberg (KAIB)
Atommüll: „Der Kanton Aargau will kein Tiefenlager“

Sacha Schenker
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Bilder zum Leserbeitrag

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Auf Einladung der Bürgerorganisation „Kein Atommüll im Bözberg“ erläuterte Thomas Frei, Sachplanbearbeiter Tiefenlager beim Kanton Aargau, im Anschluss an die KAIB-GV den Standpunkt und die Rolle des Kantons Aargau in der Atommülllagerfrage.

Thomas Frei zeigte die Komplexität des Verfahrens auf und bekräftigte: „Der Kanton Aargau will kein Tiefenlager.“ Im Anschluss daran stellte er sich im vollbesetzten „Bärensaal“ auf der Passhöhe Bözberg den Fragen. Aus dem Publikum kamen Fragen zum Auswahlverfahren und zum weiteren Vorgehen aber auch kritische Bemerkungen zu bekannten geologischen Problemen am Bözberg. „Das sind Fragen, denen der Kanton nun noch vertieft nachgehen will.“ Stellte Thomas Frei klar. Es gehe nun darum zu überprüfen, ob die Nagra-Vorschläge nachvollziehbar seien. Aus der Versammlungsmitte wurde auch das Anliegen angebracht, dass in Sachen Atommülllager nicht einfach über die Köpfe der Direktbetroffenen hinweg entschieden werden dürfe.

KAIB ist gut aufgestellt

Im geschäftlichen Teil der GV fasste Max Chopard-Acklin Namens des Vorstandes das vergangene Vereinsjahr zusammen und bilanzierte: „KAIB ist gut aufgestellt.“ So führte KAIB Standaktionen am Juraparkfest in Wölflinswil und in Baden durch und zeigte Präsenz an der Regionalkonferenz und am «Treffpunkt Tiefenlager» auf dem Bözberg. Aktuell verfügt KAIB über 660 Mitglieder. Dass sind 80 mehr als vor einem Jahr. Auch die KAIB-Kasse ist gesund. Aus dem KAIB-Vorstand mit einem Geschenk und warmen Applaus verabschiedet wurden Elisabeth Tauss und Tanja Suter. Der von der Versammlung einstimmig gewählte KAIB-Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Max Chopard-Acklin, Obersiggenthal, Präsident; Geri Wyttenbach, Bözberg, Kassier; Sandra Fehlmann, Bözberg, Mitgliederverwaltung; Elisabeth Burgener, Gipf-Oberfrick; Sacha Schenker, Bözberg; Erwin Hermes, Gipf-Oberfrick; David Hunziker, Brugg.

KAIB